Gemeindehaus Unterengstringen

Ein neues Gemeindehaus am alten Standort

Zu klein: Das Unterengstringer Gemeindehaus soll einem Neubau weichen.

Gemeindehaus Unterengstringen

Zu klein: Das Unterengstringer Gemeindehaus soll einem Neubau weichen.

Wohnungen, Büros und die Verwaltung – ein Investor will an Stelle des alten Unterengstringer Gemeindehauses ein neues Gebäude erstellen. Die Gemeinde könnte sich dort langfristig einmieten.

Sandro Zimmerli

Die Pläne für ein neues Gemeindehaus in Unterengstringen nehmen immer konkretere Gestalt an. Bereits im kommenden Dezember an der Gemeindeversammlung will der Gemeinderat über das Projekt abstimmen lassen, wie er mitteilt. Geplant sei, das neue Gemeindehaus am alten Standort zu erstellen.

Der Gemeinderat verfolgt damit eine Idee weiter, die Ende letzten Jahres aufgekommen ist. Damals unterbreitete ihm die Eigentümerin der beiden Liegenschaften an der Weiningerstrasse 46 und 48 beim Gemeindehaus, die Retica Estate Group aus Wollerau, ein Angebot. Dieses sieht vor das neue Gemeindehaus am bestehenden Ort zu bauen. Das würde bedeuten, dass das alte Haus abgerissen werden müsste. Im neuen Gebäude würden neben der Gemeindeverwaltung auch Wohnungen und Büros untergebracht.

Privater Gestaltungsplan ist in Arbeit

Damit die Idee umgesetzt werden kann, müsste die Gemeinde das Grundstück des Gemeindehauses an die Investorin verkaufen und sich im Neubau vertraglich langfristig einmieten.

Mittlerweile, so der Gemeinderat weiter, habe man vom Vorprojekt mit Baubeschrieb und Rohbaumiete sowie vom Kostenvoranschlag für den Innenausbau Kenntnis genommen. Dieser werde zurzeit verfeinert und die Vermietungsofferte revidiert. Aufgrund dieser Angaben habe der Gemeinderat beschlossen das Projekt weiter zu verfolgen. Gleichzeitig habe man einem Ingenieurbüro den Auftrag erteilt einen privaten Gestaltungsplan zu erarbeiten.

Klappt alles wie geplant, würde für die Gemeinde Unterengstringen eine langjährige Suche zu Ende gehen. Denn: Der Bezug neuer Räumlichkeiten für die Verwaltung ist dort schon seit fast acht Jahren ein Thema, da das heutige Gemeindehaus nicht mehr genügend Platz bietet.

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