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Ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Bei einer Wahlbeteiligung von 52,41 Prozent erhielt Gemeindepräsident Erich Burkhalter (SP) 268 Stimmen. Die Herausforderin Erika Pfeiffer machte 264 Stimmen.

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Aargauer Zeitung

Rahel Meier

Die Lommiswilerinnen und Lommiswiler sind interessiert am politischen Geschehen im Dorf. Die Wahlbeteiligung von 52,41 Prozent, dies entspricht 555 abgegebenen Stimmzetteln, zeigt dies. Erich Burkhalter (SP, bisher) verpasste mit 268 Stimmen das absolute Mehr von 278 Stimmen nur knapp. «Ich habe mit einem zweiten Wahlgang gerechnet», meinte er gestern Nachmittag. Und fügte selbstkritisch an: «Vielleicht habe ich im Vorfeld etwas zu wenig unternommen und für mich geworben.» Für Burkhalter ist klar, dass Erika Pfeiffer seine Person aus dem Gemeinderat verdrängen wolle. «Das zeigt auch ihr Wahlslogan mit dem frischen Wind. Der zielt klar auf mich alten ‹Löl› ab.» Aber auch frischer Wind sei kein Zaubermittel.

«Bin positiv überrascht»

Erika Pfeiffer war erfreut über ihr Wahlresultat. Mit 264 Stimmen lag auch sie nur knapp neben dem absoluten Mehr. «Ich erhielt im Vorfeld viele Reaktionen von Leuten die mir dafür dankten, dass mit meiner Kandidatur eine Auswahl möglich wird.» Erika Pfeiffer nimmt an, dass sie zum zweiten Wahlgang antreten wird. Schade sei, dass dieser erst Ende September sei und die Lommiswiler bis dann nicht wüssten, wie es weitergeht. «Ich kann mir vorstellen, dass ich mit Erich Burkhalter zusammensitze und wir gemeinsam eine Lösung finden.» Sie ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Stimmberechtigten eine Veränderung - den frischen Wind, den die Freie Liste verspricht - möchten.