Stiftung
Ehemaliger Geschäftsführer von Speranza soll 300000 Franken eingesackt haben

Der ehemalige Geschäftsführer der Stiftung Speranza soll mehrere tausend Franken unterschlagen haben. Aufgrund dessen wurde er noch während der Amtszeit Otto Ineichens vor rund einem halben Jahr entlassen.

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Die Stiftung Speranza verhilft Jugendlichen zu neuen Perspektiven (Symbolbild)

Die Stiftung Speranza verhilft Jugendlichen zu neuen Perspektiven (Symbolbild)

bz Basellandschaftliche Zeitung

Der ehemalige Geschäftsführer der Stiftung Speranza soll laut dem Fernsehsender «Tele 1» 300000 Franken unterschlagen haben. Aus diesem Grund wurde er vor rund einem halben Jahr entlassen.

Vor kurzem wurde auch bekannt, dass Otto Ineichens Kinderkrippen-Projekt Sperantino nach dem überraschenden Tod nicht realisiert werden kann. Der FDP-Nationalrat wollte in der Schweiz 100 Günstig-Krippen schaffen. Schlussendlich waren es zwei.

Zwischen dem Scheitern Otto Ineichens Projekts Sperantino und dem unterschlagenen Geld gibt es aber laut Hansrudolf Gysin, Stiftungspräsident ad interim, keinen Zusammenhang. «Das Projekt Sperantino wird aus strategischen Gründen nicht weiterverfolgt. Es entspricht nicht dem Stiftungszweck.» Die Stiftung Speranza setze sich aber weiter für Jugendliche ein, die eine Lehrstelle suchen.

Zum ehemaligen Geschäftsführer wollten die Verantwortlichen von Speranza noch nichts sagen. (jgr/ldu)