Tagtäglich flössen Millionen von Dollar in die Kassen der Konzerne, die eigentlich dem Staat zustünden. Correa kündigte deshalb einen Gesetzentwurf an, der die Verstaatlichung der Ölfelder erlauben werde.

Die Regierung will die ausländischen Konzerne dazu bewegen, die geltenden Vereinbarungen über Gewinnbeteiligung aufzugeben. Stattdessen sollen sie neue Verträge unterschreiben, in denen sie lediglich eine Rolle als Dienstleister spielen.

Die Verhandlungen darüber kommen jedoch nur langsam voran. In Ecuador sind unter anderem die spanische Repsol, die brasilianische Petrobras, die italienische Eni und ein Konsortium chinesischer Ölfirmen tätig.