Atomausstiegsinitiative
Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer: «Die Schweizer Bevölkerung ist gegen radikale Lösungen»

Der CVP-Nationalrat Stefan Müller Altermatt vom Kanton Solothurn und Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer sind erleichtert, dass das Schweizer Stimmvolk die Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie» abgelehnt hat.

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Die Schweiz will keinen frühzeitigen Ausstieg aus der Atomenergie. Das Stimmvolk lehnte am Sonntag die Atomausstiegsinitiative mit rund 54 Prozent ab.

CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt ist zufrieden: «Die Erleichterung ist gross, dass diese Initiative abgelehnt wurde.» Müller-Altermatt betont aber auch, dass der Atomausstieg mit der Energiestrategie 2050 sowieso komme - «einfach geordneter.»

Das Resultat gäbe der Energiestrategie 2050 Rückenwind, denn normalerweise würden die Linken mit ihren Umwelt-Initiativen nur sehr wenig Zuspruch erhalten. «Der grosse Anteil an Befürwortern zeigt, dass die Schweizerinnen und Schweizer einen Atomausstieg auch wirklich wollen», sagt er.

Auch Heinz Karrer, Präsident von Economiesuisse, ist erleichtert: «Das deutliche Nein zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung gegen radikale Lösungen ist.»