Zürich
Durchbruch im Fluglärmstreit zeichnet sich ab

In den Verhandlungen zwischen der Schweiz und Deutschland für einen Staatsvertrag zum Anflugregime für den Flughafen Zürich ist eine Einigung in Reichweite gerückt.

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Deutschland soll seine kompromisslose Haltung in Bezug auf eine Plafonierung der Flugbewegungen bei 80 000 pro Jahr aufgegeben haben. (Archiv)

Deutschland soll seine kompromisslose Haltung in Bezug auf eine Plafonierung der Flugbewegungen bei 80 000 pro Jahr aufgegeben haben. (Archiv)

Keystone

Dies bestätigen mehrere Quellen gegenüber der «NZZ am Sonntag». Dabei soll Deutschland seine kompromisslose Haltung in Bezug auf eine Plafonierung der Flugbewegungen bei 80 000 pro Jahr aufgegeben haben. Neu wird über Sperr- und Flugzeiten diskutiert. Dazu hat die Schweizer Verhandlungsdelegation den gekröpften Nordanflug wieder in die Diskussion zurückgebracht.

Bei dieser - derzeit nicht bewilligten - Anflugvariante überfliegen die Maschinen den Aargau in Rheinnähe und biegen auf Höhe Flughafen in die Einflugschneise ab. Offenbar besteht grundsätzlich Einigkeit zur Idee, dank dem gekröpften Nordanflug die deutschen grenznahen Gemeinden zu gewissen Zeiten nicht mehr zu überfliegen. Dafür könnte der Flughafen mehr Flexibilität bei der Zahl der Flugbewegungen erhalten. Darüber hinaus würden die Anwohner im Süden des Flughafens Zürich klar entlastet. Sie leiden heute am stärksten unter den Folgen des Fluglärmstreits.

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