Veganismus

Dürfen Hunde und Katzen bald kein Fleisch und Fisch mehr fressen?

Geht es nach einer Gruppe veganer Studenten der Universität Basel, sollten nicht nur Menschen ihr Essverhalten ändern, sondern auch die 1,4 Millionen Katzen und 534 000 Hunde, die in der Schweiz leben. Jens Hermes setzt sich dafür ein, dass in den Basler Uni-Kantinen künftig weder Fleisch noch Fisch auf den Tellern landen.

Und er geht noch einen Schritt weiter: «Auch was Hunde und Katzen im Fressnapf vorgesetzt bekommen, muss man überdenken.» Für ihn ist klar: «Hätte ich einen Hund oder eine Katze, würde ich versuchen, das Tier gesund vegan zu füttern.» Das Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) sieht dies anders: «Hunde und Katzen vegetarisch oder gar vegan zu ernähren ist nicht mit den Bedürfnissen dieser Tiere zu vereinbaren und ist damit nicht artgerecht», sagt Sprecherin Regula Kennel zur Zwitung "Der Sonntag". Beides seien Raubtiere, deren Hauptnahrung aus Fleisch bestehen müsse. Für die Verdauung von ausschliesslich Pflanzenkost hätten Hund oder Katze zudem nicht den geeigneten Magen.

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