Coronapandemie

Dritter Fall des mutierten Coronavirus aus Grossbritannien in Schweiz nachgewiesen

Bei einer dritten Coronaprobe ist die neue Virusvariante aus Grossbritannien in der Schweiz nachgewiesen worden. (Symbolbild)

Bei einer dritten Coronaprobe ist die neue Virusvariante aus Grossbritannien in der Schweiz nachgewiesen worden. (Symbolbild)

In der Schweiz ist die neue, hochansteckende Variante des Coronavirus aus Grossbritannien in einer dritten Probe nachgewiesen worden.

(sat) Die neue, erstmals in Grossbritannien entdeckte hochansteckende Variante des Coronavirus ist ein drittes Mal in der Schweiz entdeckt worden. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigt am Samstag auf Anfrage von CH Media eine Vorabmeldung der «SonntagsZeitung». Zuerst darüber berichtet haben die Onlineportale von Tamedia.

Demnach stammt die dritte positive Probe ebenfalls aus einem Deutschschweizer Kanton. Aus welchem, gibt das BAG allerdings nicht bekannt. Alle nahen Kontakte der betroffenen Person seien jedoch bereits identifiziert und unter Quarantäne gesetzt worden, zitiert die «SonntagsZeitung» eine BAG-Sprecherin. Zudem würden in diesen «speziellen Fällen» nun jeweils auch die Kontakte der Kontakte abgeklärt und nötigenfalls unter Quarantäne gesetzt. Die Arbeiten dazu seien im Gang.

Erstmals an Heiligabend in der Schweiz nachgewiesen

Vermutungen, dass die in Grossbritannien vor zwei Wochen aufgetretene neue Variante des Coronavirus bereits in der Schweiz ist, gab es schon länger. Erstmals nachgewiesen worden an Schweizer Proben war die Mutation jedoch erst an Heiligabend. Die beiden betroffenen Personen haben laut BAG ihren Wohnsitz in Grossbritannien, waren aber in der Schweiz positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Nähere Angaben machte das BAG allerdings damals nicht. Auch nicht dazu, aus welchen Kantonen die ersten beiden Proben der Virusvariante mit der offiziellen Bezeichnung VOC-202012/01 stammen. Die betroffenen Kantone seien aber darüber informiert worden.

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