Schweiz

Drei positiv Getestete in Alain Bersets Generalsekretariat

Musste nicht in Quarantäne: Bundesrat Alain Berset.

Musste nicht in Quarantäne: Bundesrat Alain Berset.

Seit dem Lockdown gab es im Innenministerium (EDI) drei an Corona erkrankte Personen. Der jüngste Fall datiert von letzter Woche. Im Gegensatz zum Bundesamt für Gesundheit gab es im EDI bis Donnerstag keine Maskenpflicht.

Drei Mitarbeiter des Generalsekretariats des Innenministeriums (EDI) wurden seit dem Lockdown positiv getestet. Das bestätigt Kommunikationschef Peter Lauener. Der dritte Fall ereignete sich vor einer Woche.

Keine der drei Personen habe sich im EDI angesteckt, betont Lauener. Auch seien keine weiteren Personen angesteckt worden. Bundesrat Alain Berset musste nicht in Quarantäne. Er war keinem der Infizierten zu nahe gekommen.

Bis Donnerstag galt in Bersets Generalsekretariat keine Maskenpflicht

Recherchen zeigen aber, dass im EDI vor dem Bundesrats-Entscheid vom Mittwoch keine Maskenpflicht am Arbeitsplatz galt. Obwohl das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schon seit dem 19. Oktober eine Maskenpflicht kennt. Wer das Gebäude betritt, darin unterwegs ist und an Sitzungen teilnimmt, muss Maske tragen.

Auch das Umweltdepartement (Uvek) und das Verteidigungsdepartement (VBS) haben laut eidgenössischem Personalamt vor dem Bundesrats-Entscheid eine Maskenpflicht eingeführt.

«Wir halten alle Regeln ein»

«Wir halten alle Regeln ein wie Abstand halten, wenn möglich im Homeoffice arbeiten und wo nötig Masken tragen», betont Lauener. «Seit dem Bundesrats-Entscheid gilt bei uns eine Maskenpflicht. Viele haben schon zuvor Maske getragen.»

Positiv Getestete gab es auch im VBS: Armeechef Thomas Süssli, NDB-Chef Jean-Philippe Gaudin und eine Mitarbeiterin im Vorzimmer von Bundesrätin Viola Amherd. Auch Mitarbeiter der Bundesräte Karin Keller-Sutter und Guy Parmelin wurden positiv getestet. Parmelin musste in Quarantäne.

Autor

Othmar von Matt

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