Eidg. Abstimmungen

Drei Mal Nein: Schweizer schicken alle drei Vorlagen bachab

1:12-Initiative, Familien-Initiative sowie die Vignetten-Initiative

Die Schweiz sagt Nein zu den drei Vorlagen

1:12-Initiative, Familien-Initiative sowie die Vignetten-Initiative

Die SVP-Familieninitiative wird mit 58,5 Prozent der Stimmenden nicht goutiert. 65,3 Prozent sagen Nein zur 1:12-Initiative und 60,5 Prozent Nein zur Erhöhung der Autobahnvignette.

Die SVP-Familieninitiative ist am Ständemehr gescheitert. Auch das Volk lehnte die Vorlage ab, und zwar mit 58,5 Prozent Nein-Stimmen.

Mit dem Nein bleibt es dabei, dass Steuerabzüge für die Kinderbetreuung weiterhin nur Familien machen können, die ihren Nachwuchs fremd betreuen lassen.

Die Kampagne der SVP sei sehr wenig sichtbar und vergleichsweise harmlos gewesen, sagte Claude Longchamp vom Forschungsinstitut gfs.bern im Schweizer Fernsehen SRF.

Und die geballte Reaktion von Bund und Kantone, die auf fehlende Einnahmen in der Bundeskasse hingewiesen hätten, habe auf den wunden Punkt gelenkt und die Meinungsbildung zur Initiative ausgelöst.

Vignette bleibt bei 40 Franken

Auch die Lohnspanne in Schweizer Unternehmen wird nicht begrenzt. Die 1:12-Initiative der JUSO wurde mit 65,3 Prozent abgelehnt.

Der Preis der Autobahnvignette wird nicht von 40 auf 100 Franken erhöht. Die Stimmenden sagten am Wochenende mit 60,5 Prozent Nein zum Vorschlag von Bundesrat und Parlament.

Das von Autoverbänden, der SVP und grünen Kreisen unterstützte Referendum erhielt überraschend viel Zustimmung. Gegen 1'662'800 Stimmende legten ein Nein ein, gegen 1'087'400 hiessen die Vorlage gut.

Die Stimmbeteiligung lag gesamthaft bei 52.93 Prozent.

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