Milch- und Landwirtschaft

Doris Leuthard eröffnet Olma

Ein Zurück in die Vergangenheit könne kein Rezept sein, sagte Doris Leuthard in ihrer Rede zur Eröffnung der diesjährigen Sankt Galler Olma.

Eine Monopolstellung einer einzigen Organisation bringe keine Lösung, sagte die Vorsteherin des eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements. Die Lösung bringe nur die Nähe zum Markt, zu Verarbeitern und zu den Konsumenten. Leuthard hofft auf die Branche.

Freihandelsabkommen mit EU

Eine Herausforderung für den Bundesrat seien die schwebenden Verhandlungen mit der Welthandelsorganisation (WTO). Als Antwort darauf habe der Bundesrat Vorbereitungen für ein Freihandelsabkommen mit der EU. Der Bundesrat ist gemäss Leuthard der Ansicht, dass dies eine bessere Variante für die Bauern sei.

Leuthard, gerade zurück aus Jordanien, sagte, dort müssten sich die Leute jeden Morgen Gedanken machen, ob sie Wasser haben, um anzupflanzen. Das habe ihr bewusst gemacht, wie reich und schön die Schweiz sei. Dennoch müsse die Schweiz sich weiter entwickeln.

In der Agrarpolitik habe der Bundesrat vier Ziele festgelegt: Sichere Nahrungsmittelversorung; effiziente Ressourcennutzung; Attraktivität des ländlichen Raums stärken; Innovation in der Landwirtschaft fördern. Eine Reform des Direktzahlungssystems werde helfen, diese vier Ziele zu erreichen.

Beide Basel und Jura sind Gastkantone

Die OLMA dauert bis zum 17. Oktober. Die Olma Messen erwarten rund 380'000 Besucherinnen und Besucher. Auf einer Fläche von 27'000 Quadratmetern präsentieren sich 654 Aussteller aus der Schweiz und dem Ausland. Die Messe wird umrahmt von 20 Sonderschauen und Tiervorführungen. Die OLMA verbindet Information und Brauchtum.

Gastkantone sind in diesem Jahr Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. Sie präsentieren sich unter dem Motto "Der Nordwesten. Die offene Schweiz". (mik/sda)

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