Politik

Doppelmandat zu stressig: Freysinger tritt 2015 als Nationalrat ab

Oskar Freysinger. (Archiv)

Oskar Freysinger. (Archiv)

Nach einem Jahr in der Walliser Kantonsregierung zieht SVP-Nationalrat Oskar Freysinger Bilanz: Sein Einstand sei schwierig gewesen. «Ich stand am Morgen mit Bauchweh auf, war angsterfüllt.» Nun habe er sich jedoch in seine Funktion eingefunden.

Der Walliser SVP-Regierungsrat Oskar Freysinger will im Herbst 2015 nicht mehr zu den Nationalratswahlen antreten. Das Doppelmandat sei zwar bewältigbar, aber nicht auf Dauer, sagte Freysinger am Donnerstag in Sitten.

Rund ein Jahr nach seiner Wahl in die Walliser Regierung gestand der Vorsteher des Departementes für Bildung und Sicherheit, er habe am Anfang "schwierige Momente" erlebt. "Ich stand am Morgen mit Bauchweh auf, war angsterfüllt. Ich sagte mir, das wirst du nicht vier Jahre durchstehen." Es habe ihm auf nicht wenigen Gebieten an Fachkenntnissen gefehlt. Zum Glück habe er sich im Bereich Schule ausgekannt, sagte der ehemalige Gymnasiallehrer.

Heute fühle er sich wohl in seinem "Job" und nehme es gelassen. In seinen Augen wäre auch das Doppelmandat als Regierungsrat und Nationalrat zu bewältigen, allerdings nicht auf die Dauer. "Ich werde 2015 nicht mehr für den Nationalrat kandidieren, das ist sicher", gab Freysinger bekannt. Der 53-jährige Freysinger wurde im März 2013 als erster SVP-Vertreter in die Walliser Regierung gewählt, seit 2003 sass er im Nationalrat. (sda)

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