Dignitas
Dignitas-Minelli: «NZZ am Sonntag» hört auf «gestörte» Person

Die «NZZ am Sonntag» schrieb, Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli hätte den letzten Willen einer Verstorbenen missachtet. Das lässt Minelli nicht auf sich sitzen: Er kontert, die Geschichte basiere auf falschen Behauptungen.

Christian Bütikofer
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Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli

Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli

Keystone

Es war die Schlagzeile des Wochenendes: Die «NZZ am Sonntag» berichtete auf der Frontseite, der Chef von Dignitas hätte den letzten Willen von Dignitas-Mitglied Marta H. missachtet. Statt die Asche der Verstorbenen nach Deutschland zu schicken, hätte er die Urne im Zürichsee versenkt.

Über Vorwürfe nicht angehört

Nun kontert Minelli in einem vierseitigen Dokument die Vorwürfe. Er äussert sich, der Zeitungsbericht entspreche nicht der Wahrheit. Weiter hätte der betreffende Journalist Minelli nie die gemachten Behauptungen über Marta H. vorgelegt.

Die in der «NZZ am Sonntag» gemachten Vorwüfe basierten zum Teil auf Aussagen einer Dignitas-Aussteigerin. Sie bezeichnet Minelli in seiner Stellungnahme als «psychisch gestört».

Mehr: Stellungnahme Dignitas

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