Schweiz

Diesjähriger Sommer gehört zu den zehn heissesten seit Messbeginn

Eine Frau und ein Kind kühlen sich ab am Ufer des Luganersees.

Eine Frau und ein Kind kühlen sich ab am Ufer des Luganersees.

Der Sommer 2020 war im Schnitt 1 Grad wärmer und gehört damit zu den zehn heissesten Sommern seit Messbeginn. Während die Temperaturen im Juni noch im Durchschnitt lagen, folgte im August eine Hitzewelle.

(gb.) Der Sommer 2020 neigt sich langsam dem Ende zu. Die Meteorologen des Bundes haben bereits Bilanz gezogen und eine Durchschnittstemperatur zwischen 14 bis 14,5 Grad ausgerechnet. Wie das Bundesamt für Meteorologie MeteoSchweiz am Montag mitteilte, liegt dieser Wert rund 1 Grad über dem langjährigen Durchschnitt von 1981 bis 2010. Der diesjährige Sommer sei zwar nicht extrem heiss gewesen, setze aber die Serie der sehr warmen Sommer der letzten Jahrzehnte fort und zähle zu den zehn heissesten in der 155-jährigen Messgeschichte, heisst es in der Mitteilung.

Der Juni habe einen Mittelwert von 11,8 Grad erreicht und sei damit noch genau in der Norm von zwischen 1981 und 2010 gelegen. Auch im Juli habe es bis Monatsende kaum Hitzetage gegeben, heisst es weiter. Erst im August folgten laut MeteoSchweiz mehrtägige Hitzewellen. Über den ganzen Monat hinweg lagen die Temperaturen im Durchschnitt bei 15,5 Grad und damit 1,7 Grad über der Norm.

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