Gesundheit

Diese Medikamente nützen wirklich

Die Qual der Wahl: Welche Medikamente nützen wirklich?

Die Qual der Wahl: Welche Medikamente nützen wirklich?

Mit dem Wintereinbruch und der Kälte leiden Tausende Schweizer an Grippe oder Erkältungen. Doch das Angebot an Pillen, Sprays und Brausetabletten ist riesig. Experten verraten nun die Medikamente, die am besten wirken.

Die Nase trieft, der Hals kratzt und der Schädel brummt. So geht es momentan wieder vielen Schweizern. Für die meisten dieser Beschwerden ist ein Gang zu Arzt nicht dringend nötig, man kann sich selber mit Medikamenten versorgen. Doch welche Tablette, Salbe oder Sirup wirkt? Die Auswahl ist riesig: Fast 2000 Präparate kann man ohne ärztliches Rezept kaufen.

Zusammen mit dem Berner Institut für Hausarztmedizin (Biham), Hausärzten und Apothekern hat die «Weltwoche» eine Tabelle zusammengestellt, die zu den häufigsten kleineren bis mittleren Alltagsbeschwerden das beste Medikament angibt. Dabei werden auch alternative Heilmethoden empfohlen.

Wirkstoff auf der Dopingliste

Wer gerade mit Grippe im Bett liegt kann gemäss der Liste getrost Pretuval und Neo Citran einnehmen. Interessant ist dabei, dass ein Wirkstoff von Pretuval, Pseudoephedrin, auf der Dopingliste steht. Gegen Halsweh empfiehlt das Biham und Hausärzte Mebucaine, Drossadinetten aber auch als Alternative Wala Salbei. Den Husten sollte Bexin oder Vicks-Hustensirup vertreiben.

Gegen Schmerzen sind unter anderen die Klassiker Panadol und Aspirin wirksam. Und wem der Schädel derart brummt, dass es fast schon schlecht wird ist Motilium empfohlen. Migräne Kranit ist für die besonders Kopfwehgeplagten - aber Vorsicht: Chronischer Gebrauch kann Kopfweh sogar auslösen.

Eine lästige Nebenerscheinung der Grippe sind Fieberbläschen. Diese können mit Zovirax-Creme, Finivir oder natürlicher Zinkpaste am besten behandelt werden.

Und wer zu dieser grauen Jahreszeit ständig müde ist, dem sei Johanniskraut geraten oder für all jene, die nicht einschlafen können Sanalepsi, Baldriantee oder - wie es bereits die Grossmutter verabreichte - eine Honigmilch helfen. (jep)

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