Roman Huber

Die Wahl zum Vize verpasste Karl Diener um 9 Stimmen. In stiller Wahl würde er nun doch als Vize gewählt, hätte er sich binnen 10 Tagen nochmals angemeldet. Hat er aber nicht.

Diener, vormals parteilos und nun Mitglied der unlängst gegründeten SVP-Ortssektion, vermutet hinter der Nichtwahl eine Kampagne gegen seine Person. Grund: Weil er sich zu verschiedenen Geschäften im Gemeinderat kritisch geäussert habe, vermutet Diener.

Er zieht nun die Konsequenzen: «Ich verzichte auf eine weitere Kandidatur als Vizeammann, weil ich zur Kenntnis nehmen musste, dass gewisse Kreise meine Person und mein Engagement im Gemeinderat über den Gartenhag meines Ressorts Soziales hinaus nicht anerkennen und sogar meine Wiederwahl als Gemeinderat hintertrieben haben.»

Diener hebt hervor, dass es dank dem Engagement der SVP in Künten gelungen sei, alle Kommissionssitze im Vorfeld ohne Kampfwahlen zu besetzen. Zudem habe die SVP mit Lea Müller (neu), Emil Meier und seiner Person drei Persönlichkeiten in den Gemeinderat gebracht.

Der Vizeammann wird nun neu ausgeschrieben, bewerben können sich jedoch nur gewählte Gemeinderatsmitglieder. Meldet sich innert gebotener Frist nur eine Person an, so wird der neue Vizeammann still gewählt.