Neben den grossen Parteien wie der SVP, der CVP oder den Grünen versuchen auch immer einige kleine Parteien einen Sitz im Nationalrat zu ergattern. Besonders für Aufsehen erregen dürfte aber die Ankündigung, dass fünf Mitglieder der «Direktdemokratischen Partei Schweiz» (DPS) in fünf Kantonen Unterschriften sammeln um diese Kandidatur zu realisieren. Unter ihnen befinden sich Pegida-Chef Mike Spielmann und der ehemalige Pegida-Mediensprecher und Parteipräsident der DPS Ignaz Bearth.

Wie Bearth gengenüber Radio SRF berichtet, ist der Grund dazu, dass das Volk eine Partei am rechten Spektrum benötigt, die SVP sei zu weit nach links abgedriftet. Begründet sieht er sein Argument durch die Erfolge der «Front National» in Frankreich und der «Freiheitlichen Partei Österreichs»

Die DPS besteht vor allem aus Pegida-Anhängern, so wie einige ehemaligen SVPlern. Pegida steht für «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» und polarisiert vor allem in Deutschland. Dass in der Schweiz keine Demonstrationen stattfinden, liegt aber nicht an Pegida selbst, sagt Bearth. Von den 16 Gesuchen für eine friedliche Demonstration sei keine einzige bewilligt worden.