Bundesratswahlen
Die «stockbürgerliche» Karin Keller-Sutter hat sogar in der SP Fürsprecher

Bundesratswahlen Karin Keller-Sutter scheint die Wahl auf sicher zu haben. Obwohl «stockbürgerlich», hat die FDP-Ständerätin gewichtige Fürsprecher in der SP. Und selbst die Vorbehalte gegen sie klingen eher wie Komplimente.

Tobias Bär
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Im Machtnetz von Karin Keller-Sutter tauchen prominente Namen auf. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie.
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Bundeshaus Philipp Müller: FDP-Ständerat (AG), ehemaliger Parteipräsident.
Bundeshaus Konrad Graber: CVP-Ständerat (LU), sitzt seit 2011 mit Keller-Sutter in der Wirtschaftskommission und der Sozialkommission.
Bundeshaus Joachim Eder: FDP-Ständerat (ZG), sitzt seit 2015 mit Keller-Sutter in der Sozialkommission.
Bundeshaus SP-Ständerat (FR): Parteipräsident.
Bundeshaus/St. Gallen Paul Rechsteiner (SP): Bildet mit Keller-Sutter die St. Galler Vertretung im Ständerat.
St. Gallen Walter Locher: FDP-Kantonsrat, Strippenzieher und Büronachbar in St. Gallen.
St. Gallen Martin Gehrer: ehemaliger CVP-Regierungsrat.
St. Gallen Sven Bradke: PR-Berater, Vitzepräsident FDP St. Gallen.
Privat Morten Keller: Direktor städtische Gesundheitsdienste Zürich, Ehemann.
Wirtschaft Nicole Loeb: Warenhauschefin, Swiss Retail Federation.
Wirtschaft Lorenz Furrer: Lobbyist, Ehemann von Nicole Loeb.
Wirtschaft Valentin Vogt: Präsident Arbeitgeberverband.
Wirtschaft Andreas Burckhardt: Verwaltungsratspräsident Bâloise Versicherung.

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Keystone

Vor genau einem Jahr sagte Karin Keller-Sutter, sie fürchte sich vor dem Tag, an dem Johann Schneider-Ammann seinen Rücktritt ankündige. Die St. Galler FDP-Ständerätin wusste, dass an diesem Tag alles auf sie, die natürliche Nachfolgerin, blicken würde. Am 25. September war es so weit. Und Keller-Sutter bekam hautnah mit, wie sehr sich der Wirtschaftsminister darauf freute, wieder mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.

«Auch als Regierungsrätin ist man stark mit dem Amt verbunden. Aber Bundesrat zu sein, das geht noch ein Stück weiter», sagt sie. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass die 54-Jährige in den kommenden Jahren selber auf vieles verzichten muss. Dass sie wieder weniger Zeit hat für die Freundschaften, die sie nach dem Ausscheiden aus der St. Galler Kantonsregierung vor sechseinhalb Jahren und dem Wegfallen vieler Repräsentationspflichten «reaktiviert» hatte.

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Es gibt kaum Zweifel, dass die Ostschweizerin am 5. Dezember Nachfolgerin von Schneider-Ammann wird. Jenem Mann, dem sie beim ersten Anlauf 2010 noch unterlegen war. Lange hatte Keller-Sutter ausgeschlossen, noch einmal ins Rennen zu steigen. Spätestens die Reaktionen nach dem Rücktritt von Schneider-Ammann haben ihr aber gezeigt, dass diese Wahl auf sie hinausläuft, wenn sie denn will.

Tiefe Abneigung gegen das Jassen

«Mein Leben ist nicht immer gerade verlaufen», sagte Keller-Sutter bei der Ankündigung ihrer Kandidatur. Sie meinte die Nicht-Wahl in die Landesregierung, aber auch ihre beiden Fehlgeburten. Keller-Sutter spricht nicht nur offen über die Brüche in ihrem Leben. Sie gewährt als Bundesratskandidatin auch einen etwas tieferen Einblick in ihre privaten Interessen, als man es von ihr bisher gewohnt war. Sie spricht über ihre Liebe für Käse und Gummibären («Da verliere ich die Selbstdisziplin») und über ihre Abneigung gegen das Jassen. Entwickelt hat sie diese in jungen Jahren im Restaurant, das ihre Eltern in Wil führten: «Ich habe mitbekommen, wie die Männer ein ganzes Wochenende durchgejasst haben. Da habe ich mir gesagt: Ich will nie jassen. Und auch keinen Mann, der jasst.» Gefunden hat sie diesen Mann im Rechtsmediziner Morten Keller, mit dem sie seit bald 30 Jahren verheiratet ist.

Keller-Sutter hat in den acht Jahren seit der schmerzhaften Niederlage gegen Schneider-Ammann einen weiten Weg gemacht. Sie hat sich von der St. Galler Justizdirektorin, die sich unter anderem mit ihrem Engagement gegen Hooligans und ihren asylpolitischen Forderungen den Ruf einer «Hardlinerin» erwarb, zu einer kompromissbereiten und über die Parteigrenzen geachteten Wirtschafts-, Sozial- und Aussenpolitikerin entwickelt. Sie hat diese thematische Neuorientierung gesucht, und andere waren ihr dabei behilflich: Joachim Eder, der 2011 gleichzeitig mit Keller-Sutter in den Ständerat gewählt wurde und bis dahin die Zuger Gesundheitsdirektion geleitet hatte, überliess ihr den Platz in der Gesundheits- und Sozialkommission.

Karin Keller-Sutters Karriere in Bildern:

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Von 1992 bis 2000 sitzt sie im Wiler Gemeinderat, ab 1996 ausserdem im St. Galler Kantonsrat. (Bild von 2001)
2000 gelingt Keller-Sutter (2. von links) der Sprung in die St. Galler Kantonsregierung. Bis 2012 ist sie Sicherheits- und Justizdirektorin.
Schon bald kommt sie mit dem Bundesrat in Kontakt. Hier trifft sie Pascal Couchepin, Ruth Metzler und Moritz Leuenberger in Bern. Anlass ist eine Begegnung der Kantonsvertreter aus der Ostschweiz mit dem Bundesrat.
Einen Namen macht sich Keller-Sutter als Hardlinerin im Hooligan-Problem: In ihrer Amtszeit führt sie Schnellrichter ein, die Fans aburteilen, die im Stadion Pyros zünden.
"Diese Frau stoppt die Hooligans", titelt der "Blick". Auch von der "eisernen Lady aus der Ostschweiz" ist die Rede.
Noch bevor sie ins Bundesparlament nach Bern gewählt wird, pflegt Keller-Sutter Umgang mit wichtigen Persönlichkeiten, etwa mit den Bundesräten Doris Leuthard...
... Samuel Schmid...
... Christoph Blocher...
... oder mit dem damaligen Chef der Armee, André Blattmann.
Bereits 2010 will sie Bundesrätin werden. Damals steht ihr aber Johann Schneider-Ammann vor der Sonne.
2011 wählt das St. Galler Stimmvolk Keller-Sutter mit einem Glanzresultat in den Ständerat.
Für ihr «konsequentes Vorgehen gegen die Gewalt in Fussballstadien» erhält sie im Januar 2012 den Swiss Award in der Sparte Politik.
Als Ständerätin schafft sie den Sprung von der Hooligan-Hardlinerin zur vielseitig begabten Politikerin mit umfassendem Dossier.
Ihre Vorstösse in der kleinen Kammer drehen sich etwa um Wirtschafts-, Verkehrs- oder staatspolitische Themen.
2018 amtet sie als Ständeratspräsidentin.
Keller-Sutter hat drei Verwaltungsratsmandate inne: bei der Bâloise-Versicherung, der Anlagestiftung Pensimo (Präsidentin) und der ASGA Pensionskasse. Beim Arbeitgeberverband sitzt sie im Vorstand.
Im selben Jahr kandidiert KKS, wie sie gemeinhin genannt wird, zum zweiten Mal für den Bundesrat. Parteikollege Hans Wicki wird ihr den Sieg kaum streitig machen – Keller-Sutter gilt als grosse Favoritin.

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«Ich konnte dort mitarbeiten, wo die Post abging», sagt Keller-Sutter über ihre bald zwei Legislaturen in der kleinen Kammer. Sie war eine der prominentesten Gegnerinnen der jüngsten Rentenform, ist eine gefragte Stimme in der Europapolitik und hat die Neuauflage der Unternehmenssteuerreform inklusive AHV-Zustupf mitgeprägt. Und selbst bei den Themen, die bei ihr bisher nicht zuoberst stehen, traut man «KKS» offenbar Wunderdinge zu: Ein Parteikollege kann sich Keller-Sutter an der Spitze des Verteidigungsdepartements vorstellen, «um den Kauf der Kampfjets zu retten». Die Rettung des Weltklimas wiederum hat für Keller-Sutter nicht oberste Priorität. Die Massnahmen gegen die Treibhausgasemissionen dürfen für sie in erster Linie das Gewerbe und die Bevölkerung nicht zu stark belasten. Keller-Sutter ist «stockbürgerlich», wie sie selber sagt.

Die Kandidaten im Porträt

Am 5. Dezember wählt die Bundesversammlung zwei neue Mitglieder der Landesregierung. Um die Nachfolge von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard bewerben sich die Walliser Nationalrätin Viola Amherd und die Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen. Für die Nachfolge von FDP-Magistrat Johann Schneider-Ammann bewerben sich die St. Galler Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter sowie ihr Ratskollege Hans Wicki (NW). In einer Serie stellen wir in den nächsten Tagen die Kandidaten und
ihr Machtnetz vor.

Bereits erschienen:

Die Gipfelstürmerin: Damit kann Heidi Z'graggen punkten

«Absolut verlässliche Kollegin»

Trotzdem kann sie auf die Unterstützung führender Sozialdemokraten zählen: Ihr Verhältnis zum St. Galler Ständeratskollegen und Gewerkschaftsboss Paul Rechsteiner ist eng und vertrauensvoll. So zeigt Keller-Sutter viel Verständnis für die Weigerung der Gewerkschaften, auf Druck der EU über Anpassungen beim Lohnschutz zu diskutieren. SP-Präsident Christian Levrat ist ein Fürsprecher. Und auch der sozialdemokratische Berner Ständerat Hans Stöckli sagt: «Karin Keller-Sutter hat bewiesen, dass sie ein offenes Ohr hat für andere Argumente. Das traue ich ihr auch als Bundesrätin zu.» Der ehemalige St. Galler Finanzdirektor Martin Gehrer (CVP) spricht von einer «absolut verlässlichen Kollegin». So habe Keller-Sutter während der gemeinsamen Zeit in der Regierung als Freisinnige ein Sparpaket mitgetragen, das unter anderem auch eine Erhöhung des Steuerfusses vorsah.

Besonders hervorgehoben werden in diesem Bundesratswahlkampf Keller-Sutters souveränes Auftreten sowie die Sprachkompetenz der diplomierten Konferenzdolmetscherin. Dank ihrem perfekten Französisch steht sie bei Westschweizer Journalisten und Politikern hoch im Kurs. «Dass ich mich ohne Sprachbarriere mit einem Christian Levrat über die Anliegen der Bauern im Greyerzerland austauschen kann, ist ein Gewinn», sagt Keller-Sutter.

Wenn Vorbehalte gegen sie geäussert werden, dann geht es meist nicht um ein Manko, sondern um ein Übermass: Keller-Sutter sei zuweilen etwas zu dominant, heisst es etwa. Oder: Bei ihrem ausgeprägten Arbeitseifer bleibe die Geselligkeit auf der Strecke. Ein Parteikollege meint zudem, dass sich Keller-Sutter in den vergangenen Monaten auffällig zurückgehalten habe, um sich nicht angreifbar zu machen. Diese Zurückhaltung ist allerdings vor allem auf ihre Rolle als diesjährige Ständeratspräsidentin zurückzuführen. Es ist der Höhepunkt der bisherigen Politkarriere, die vom Wiler Stadtparlament über den St. Galler Kantonsrat und die Kantonsregierung nach Bern führte. Als Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands, Präsidentin des Detailhandelsverbandes Swiss Retail Federation und Verwaltungsrätin des Versicherungskonzerns Bâloise hat sie beste Verbindungen in die Wirtschaft. Das Versicherungsmandat bringt Keller-Sutter 175'000 Franken pro Jahr ein, die restlichen Einkünfte will sie nicht beziffern: «Für die Öffentlichkeit ist nur relevant, dass die FDP-Prüfungskommission meine Steuerdaten unter die Lupe genommen hat.»Keller-Sutter legt aber Wert auf die Feststellung, dass sie auf das Ruhegehalt von gegen 150'000 Franken verzichte, auf das sie nach dem Ausscheiden aus dem St. Galler Regierungsrat Anspruch hätte.

Wie sich ihre Arbeitszeit auf die Politik und die Mandate aufteilt, kann die Ständerätin ebenfalls nicht sagen. Nur so viel: «Ich bin in einem Restaurant aufgewachsen. Es ist für mich natürlich, auch am Wochenende zu arbeiten.» Zur Entspannung ist Keller-Sutter so oft wie möglich draussen, immer dabei ist der Parson Russell Terrier «Picasso». Oder sie liest in einem Buch. Wobei der aktuelle Titel nicht unbedingt zur Zerstreuung geeignet ist: Die FDP-Politikerin liest den 1000-Seiten-Wälzer «Stunde null» von Rolf Holenstein über die Erfindung des Schweizer Bundesstaates. Darin sind auch die 23 Wahlgänge ein Thema, die bei den Bundesratswahlen 1854 nötig waren. «Ein Kollege meinte, bei mir seien es dann hoffentlich nicht so viele», sagt Keller-Sutter. Die Chancen stehen gut.

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848:

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Cassis, Ignazio: FDP - Tessin - 2017 bis heute
117 Bilder
Parmelin, Guy SVP - Waadt - 2015 bis heute
Berset, Alain SP - Fribourg - 2011 bis heute
Schneider-Ammann, Johann FDP - Bern - 2010 bis 2018
Sommaruga, Simonetta SP - Bern - 2010 bis heute
Burkhalter, Didier FDP - Neuenburg - 2009 bis 2017
Maurer, Ueli SVP - Zürich - 2008 bis heute
Widmer-Schlumpf, Eveline BDP - Graubünden - 2007 bis 2015
Leuthard, Doris CVP - Aargau - 2006 bis 2018
Blocher, Christoph SVP - Zürich - 2003 bis 2007
Merz, Hans-Rudolf FDP - Appenzell Ausserrhoden. - 2003 bis 2010
Calmy-Rey, Micheline SP - Genf - 2002 bis 2011
Schmid, Samuel SVP/BDP - Bern - 2000 bis 2008
Deiss, Joseph CVP - Freiburg - 1999 bis 2006
Metzler, Ruth CVP - Appenzell Innerrhoden - 1999 bis 2003
Couchepin, Pascal FDP - Wallis - 1998 bis 2009
Leuenberger, Moritz SP - Zürich - 1995 bis 2010
Dreifuss, Ruth SP - Genf - 1993 bis 2002
Villiger, Kaspar FDP - Luzern - 1989 bis 2003
Felber, René SP - Neuenburg - 1987 bis 1993
Ogi, Adolf SVP - Bern - 1987 bis 2000
Cotti, Flavio CVP - Tessin - 1986 bis 1999
Koller, Arnold CVP - Appenzell Innerrhoden - 1986 bis 1999
Kopp, Elisabeth FDP - Zürich - 1984 bis 1989
Delamuraz, Jean-Pascal FDP - Waadt - 1983 bis 1998
Stich, Otto SP - Solothurn - 1983 bis 1995
Egli, Alphons CVP - Luzern - 1982 bis 1986
Friedrich, Rudolf FDP - Zürich - 1982 bis 1984
Schlumpf, Leon SVP - Graubünden - 1979 bis 1987
Aubert, Pierre SP - Neuenburg - 1977 bis 1987
Honegger, Fritz FDP - Zürich - 1977 bis 1982
Chevallaz, Georges-André FDP - Waadt - 1973 bis 1983
Hürlimann, Hans CVP - Zug - 1973 bis 1982
Ritschard, Willi SP - Solothurn - 1973 bis 1983
Furgler, Kurt CVP - St.Gallen - 1971 bis 1986
Brugger, Ernst FDP - Zürich - 1969 bis 1978
Graber, Pierre SP - Neuenburg - 1969 bis 1978
Celio, Nello FDP - Tessin - 1966 bis 1973
Gnaegi, Rudolf SVP - Bern - 1965 bis 1979
Bonvin, Roger CVP - Wallis - 1962 bis 1973
Schaffner, Hans FDP - Aargau - 1961 bis 1969
Bourgknecht, Jean CVP - Freiburg - 1959 bis 1962
Spühler, Willy SP - Zürich - 1959 bis 1970
Tschudi, Hans Peter SP - Basel-Stadt - 1959 bis 1973
von Moos, Ludwig CVP - Obwalden - 1959 bis 1971
Wahlen, Friedrich Traugott SVP - Bern - 1958 bis 1965
Chaudet, Paul FDP - Waadt - 1954 bis 1966
Holenstein, Thomas CVP - St.Gallen - 1954 bis 1959
Lepori, Giuseppe CVP - Tessin - 1954 bis 1959
Streuli, Hans FDP - Zürich - 1953 bis 1959
Feldmann, Markus SVP - Bern - 1951 bis 1958
Weber, Max SP - Zürich - 1951 bis 1953
Escher, Josef CVP - Wallis - 1950 bis 1954
Rubattel, Rudolphe FDP - Waadt - 1947 bis 1954
Petitpierre, Max FDP - Neuenburg - 1944 bis 1961
Nobs, Ernst SP - Zürich - 1943 bis 1951
Kobelt, Karl FDP - St.Gallen - 1940 bis 1954
von Steiger, Eduard SVP - Bern - 1940 bis 1951
Stampfli, Walter FDP - Solothurn - 1940 bis 1947
Celio, Enrico CVP - Tessin - 1940 bis 1950
Wetter, Ernst FDP - Zürich - 1938 bis 1943
Obrecht, Hermann FDP - Solothurn - 1935 bis 1940
Etter, Philipp CVP - Zug - 1934 bis 1959
Baumann, Johannes FDP - Appenzell Ausserrhoden - 1934 bis 1940
Meyer, Albert FDP - Zürich - 1929 bis 1938
Minger, Rudolf BGB (Vorgängerin der SVP) - Bern - 1929 bis 1940
Pilet-Golaz, Marcel FDP - Waadt - 1928 bis 1944
Häberlin, Heinrich FDP - Thurgau - 1920 bis 1934
Chuard, Ernest FDP - Waadt - 1919 bis 1928
Musy, Jean-Marie CVP - Freiburg - 1919 bis 1934
Scheurer, Karl FDP - Bern - 1919 bis 1929
Haab, Robert FDP - Zürich - 1917 bis 1929
Ador, Gustave Liberale Partei - Genf - 1917 bis 1919
Calonder, Felix-Louis FDP - Graubünden - 1913 bis 1920
Decoppet, Camille FDP - Waadt - 1912 bis 1919
Schulthess, Edmund FDP - Aargau - 1912 bis 1935
Perrier, Louis FDP - Neuenburg - 1912 bis 1913
Motta, Giuseppe CVP - Tessin - 1911 bis 1940
Hoffmann, Arthur FDP - St.Gallen - 1911 bis 1917
Schobinger, Josef Anton CVP - Luzern - 1908 bis 1911
Forrer, Ludwig FDP - Zürich - 1902 bis 1917
Comtesse, Robert FDP - Neuenburg 1899 bis 1912
Ruchet, Marc-Emile FDP - Waadt - 1899 bis 1912
Brenner, Ernst FDP - Basel-Stadt - 1897 bis 1911
Müller, Eduard FDP - Bern - 1895 bis 1919
Ruffy, Eugène FDP - Waadt - 1893 bis 1899
Lachenal, Adrien FDP - Genf - 1892 bis 1899
Zemp, Joseph CVP - Luzern - 1891 bis 1908
Frey, Emil FDP - Basel-Land - 1890 bis 1897
Hauser, Walter FDP - Zürich - 1888 bis 1902
Deucher, Adolf FDP - Thurgau - 1883 bis 1912
Ruchonnet, Antoine Louis John FDP - Waadt - 1881 bis 1893
Hertenstein, Wilhelm FDP - Zürich - 1879 bis 1888
Bavier, Simeon FDP - Graubünden - 1878 bis 1883
Droz, Numa FDP - Neuenburg - 1875 bis 1892
Anderwert, Fridolin FDP - Thurgau - 1875 bis 1880
Hammer, Bernhard FDP - Solothurn - 1875 bis 1890
Heer, Joachim FDP - Glarus - 1875 bis 1878
Borel, Eugène FDP - Neuenburg - 1872 bis 1875
Scherer, Johann Jakob FDP - Zürich - 1872 bis 1878
Ceresole, Paul FDP - Waadt - 1870 bis 1875
Ruffy, Victor FDP - Waadt - 1867 bis 1869
Welti, Emil FDP - Aargau 1866 bis 1891
Challet-Venel, Jean-Jacques FDP - Genf - 1864 bis 1872
Schenk, Karl FDP - Bern - 1863 bis 1895
Dubs, Jakob FDP - Zürich - 1861 bis 1872
Pioda Battista, Giovanni FDP - Tessin - 1857 bis 1864
Knüsel, Josef Martin FDP - Luzern - 1855 bis 1875
Fornerod, Constant FDP - Waadt - 1855 bis 1867
Stämpfli, Jakob FDP - Bern 1854 bis 1863
Druey, Daniel-Henri FDP - Waadt - 1848 bis 1855
Franscini, Stefano FDP - Tessin - 1848 bis 1857
Frey-Herosé, Friedrich FDP - Aargau - 1848 bis 1866
Furrer, Jonas FDP - Zürich - 1848 bis 1861
Munzinger, Martin J. FDP - Solothurn - 1848 bis 1855
Näff, Wihelm Matthias FDP - St. Gallen - 1848 bis 1875
Ochsenbein, Ulrich FDP - Bern - 1848 bis 1854

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Keystone

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