Strassenstrich
Die Situation beim Zürcher Strassenstrich ist unerträglich

Anwohner am Sihlquai berichten von unhaltbaren Zuständen auf dem Zürcher Strassenstrich. Prostituierte befriedigen Freier auf Kinderspielplätzen, lassen ihren Abfall liegen und verrichten ihre Notdurft in Innenhöfen.

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Limmattaler Zeitung

«Die Prostituierten vom Strassenstrich kennen keine Grenzen. Ich habe schon gesehen, wie eine Frau ihrem Freier eins bläst - um 17 Uhr auf einer Bank mitten auf unserem Kinderspielplatz im Innenhof unserer Überbauung», sagt Max Egger, Hauswart am Zürcher Sihlquai 257 zum «Tages-Anzeiger».

Hinzu komme der Dreck. Die Prostituierten würden ihre Notdurft in den Innenhöfen verrichten und er sammle täglich zahlreiche Präservative ein. Die Situation habe sich innerhalb kürzester Zeit verschärft, so Egger weiter. Auch die Konkurrenz zwischen den Frauen habe sich massiv verschlimmert.

«Die Stadt hat uns um Geduld gebeten, damit sie das Problem bearbeiten können». Die Anwohner am Sihlquai wollen die Situation aber nicht länger hinnehmen. (skh)

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