Max Havelaar

Die Schweizer mögen ihre Schoggi immer mehr aus Fairtrade-Kakao

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In der Schweiz sind im vergangenen Jahr pro Kopf 57 Franken für Fairtrade-Produkte ausgegeben worden. Damit stieg der Absatz gegenüber 2013 um 7,5 Prozent auf 467 Mio. Franken. Überdurchschnittlich stark legte der Absatz von Fairtrade-Kakao zu.

So konnten Kakaobauern 2014 in der Schweiz 30 Prozent mehr Kakao zu fairen Bedingungen absetzen. Die Steigerung führt die Max Havelaar-Stiftung in einer Mitteilung vom Donnerstag auf das Anfang 2014 eingeführte Fairtrade Kakao-Programm zurück.

Dank dem Programm haben Schokoladenhersteller die Möglichkeit nur den Kakao aus fairem Handel zu beziehen, und diesen zusammen mit lokal produzierter Milch und Zucker zu verarbeiten. Laut Max Havelaar entsteht so eine win-win-Situation.

Die Kleinbauern könnten einen höheren Anteil ihrer Ernte zu Fairtrade Bedingungen verkaufen, während die Hersteller mehr Flexibilität erhielten. Nicht zuletzt profitierten auch die Konsumenten von einer breiteren Palette an fairen Produkten, schreibt die Stiftung.

Generell werde fairer Handel in der Schweiz immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Mittlerweile 220 Lizenznehmer und 850 Gastronomiepartner engagierten sich für Fairtrade und bauten ihr Sortiment laufend aus, heisst es weiter. Demnach werden in der Schweiz heute über 2200 Fairtrade-Produkte angeboten, darunter seit Ende 2014 auch Gold.

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