Diese Zahl umfasst die Schweizer Staatsangehörigen sowie alle ausländischen Staatsangehörigen mit Ausnahme der Personen mit Kurzaufenthaltsbewilligungen sowie der Asylbewerber. Zählt man diese Kategorien auch noch dazu, kommt die Schweiz auf 7,8 Millionen Einwohner.

Die markante Zunahme der ständigen Wohnbevölkerung hat gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) zwei Gründe: Erstens die gute Wirtschaftslage während des grössten Teils des Jahres 2008 und zweitens die Einführung der vollen Personenfreizügigkeit gegenüber 17 EU- und den EFTA-Mitgliedsländern per 1. Juni 2007.

Mehr als 85 Prozent des Wachstums sind auf Migrationen zurückzuführen. Der Wanderungssaldo (Einwanderungen abzüglich Auswanderungen) führte zu 55 800 neuen Einwohnern. Der Statuswechsel ausländischer Personen, die zuerst mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung in die Schweiz gekommen waren, steuerte weitere 35 700 Personen bei.

Den Rest von 15 200 Personen machte der Geburtenüberschuss (Geburten abzüglich Todesfälle) aus. Überdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichneten die Kantone Zürich, Aargau, Schwyz, Luzern, Zug, Freiburg, Waadt, Wallis und Genf.

Mit 76 900 Geburten bzw. einer Zunahme von 3,2 Prozent wurde die höchste Geburtenzahl seit 2001 erreicht. Erstmals seit zehn Jahren war der Geburtenüberschuss bei den Schweizern wieder positiv. Gleichzeitig stieg das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt von 30,8 auf 31 Jahre. Für die steigende Zahl der Geburten sind vor allem die Frauen im Alter von über 30 Jahren verantwortlich.