Seit Montagnachmittag wird im Gebiet Susten eine F/A-18 der Schweizer Luftwaffe vermisst. Wahrscheinlich ist sie abgestürzt. Es wäre nicht der erste Unfall der Luftwaffe. Ein Chronologie der schlimmsten Armee-Flugzeugunglücke der letzten Jahre. (s. auch Bildstrecke).

29. August 2016: Ein einsitziger F/A-18-Kampfjet stürzt vermutlich im Gebiet des Sustenpasses ab. Von der Maschine und dem Piloten fehlt am Abend nach dem Absturz noch jede Spur.

9. Juni 2016: Ein F5-Kampfflugzeug der Patrouille Suisse stürzt in der Nähe des Militärflugplatzes Leeuwarden in den Niederlanden ab. Der Pilot kann sich mit dem Schleudersitz retten.

14. Oktober 2015: Eine zweisitzige F/A-18 stürzt im gemeinsamen Trainingsraum mit Frankreich südöstlich von Besançon ab. Der Pilot wird verletzt.

23. Oktober 2013: Im Raum Alpnachstad im Kanton Obwalden zerschellt eine zweisitzige F/A-18 am Lopper. Der Pilot und sein Passagier, ein Arzt des Fliegerärztlichen Instituts, werden getötet.

12. November 2002: Ein PC-7 kollidiert bei Bonaduz GR mit dem Seil der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis. Zwei Milizoffiziere kommen ums Leben.

12. Oktober 2001: Beim Absturz eines Alouette-III-Helikopters oberhalb von Montana VS nach der Kollision mit einem Kabel kommen alle vier Insassen ums Leben.

25. Mai 2001: Bei einem Grenzüberwachungsflug touchiert ein Alouette-III-Helikopter bei Delsberg JU ein Kabel und stürzt ab. Der Pilot und drei Grenzwächter werden tödlich verletzt.

14. Oktober 1998: Zwei Trainingsflugzeuge des Typs PC-9 stossen in der Luft zusammen. Während die eine Maschine landen kann, zerschellt die andere bei Oberuzwil SG. Der Pilot stirbt.

7. April 1998: Beim Absturz eines F/A-18-Kampfjets bei Crans VS werden beide Insassen getötet. Als Ursache wurde eine räumliche Desorientierung des Piloten angenommen.

12. November 1997: Ein Pilatus-Porter PC6 stürzt bei schlechtem Wetter in der Nähe von Boltigen BE ab. Der Pilot und vier Soldaten sterben.

20. März 1997: Eine Mirage III RS stürzt bei einem Aufklärungsflug im Raum Ste-Croix VD ab. Der Pilot kommt ums Leben.

4. Juli 1996: Ein Kampfjet Tiger F-5E bohrt sich in Schänis SG nach einem unbeabsichtigten Schleudersitzabschuss in den Boden. Der Pilot überlebt. (sda/cze)