Die SBB bitten zur Kasse

Reisen mit dem öffentlichen Verkehr wird ab kommenden Dezember deutlich teurer . Die Transportunternehmungen haben eine allgemeine Preiserhöhung von durchschnittlich 6,4 Prozent beschlossen. Normale Billette werden 3,4 Prozent teurer, das Zwei-Jahres-Halbtax ganze 20 Prozent.

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Begründet wurde die Massnahme mit dem «steigenden Angebotsausbau und dadurch höheren Kosten bei Personal, Sicherheit, Energie und Unterhalt sowie hohen Investitionen für neues Rollmaterial». Damit die steigenden Kosten für den Betrieb gedeckt und die zukünftigen Investitionen gesichert werden können, seien die Transportunternehmungen zwingend auf mehr Erträge angewiese, teilte der Verband Öffentlicehr Verkehr am Donnerstag der Nachrichtenagentur ddp mit.

«Eine Preiserhöhung ist daher unvermeidlich», teilten die SBB und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) am Donnerstag mit. Die Transportunternehmungen haben deshalb eine allgemeine Preiserhöhung von durchschnittlich 6,4 Prozent beschlossen.

Und so fällt der Preisanstieg aus: Gewöhnliche Billette und Streckenabonnemente sollen 3,4 Prozent teurer werden. Das Ein-Jahres-Halbtax soll 15 Franken oder 10 Prozent mehr und neu 165 Franken kosten. Am grössten ist der Anstieg beim Zwei-Jahres-Halbtax, es soll 50 Franken und damit 20 Prozent teurer werden und neu 300 Franken kosten.

Auch die Generalabonnemente (GA) werden teurer, nämlich durchschnittlich um 6,7 Prozent. Das 1.-Klass-GA für Erwachsene kostet neu 5.150 Franken und damit 300 Franken mehr, das 2.-Klass-GA für Erwachsene soll um 200 Franken respektive 6,5 Prozent teurer werden und neu 3.300 Franken kosten.