Unwetter
Die Ruhe vor dem neuen Sturm: Jetzt kommt der grosse Regen

Heute Morgen früh zogen zwei grosse Gewitterzellen von Westen gegen Osten durchs Mittelland und brachten Hagel, Regen, Wind und Blitze. Gewittermässig ist das Gröbste vorbei. Jetzt folgt der grosse Regen.

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Auf die Sommerhitze folgten Gewitter
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Die entwurzelte Linde im Garten des Bischofpalais Solothurn
Die entwurzelte Linde im Garten des Bischofpalais
Reste des Gewittersturms vor dem Bischofpalais Solothurn
Geknickter Baum vor der Gärtnerei Waibel in Solothurn
Die Bahnlinie Solothurn - Langenthal wird in Solothurn geräumt
Ein Baum vor der Gärtnerei Waibel in Solothurn fiel auf ein Auto
 Hagelkorn im Waldgasthaus Chalet Saalhöhe im Solothurnischen Kienberg, aufgenommen von Jurka Lucek
Hagelkörner auf einer Wiese, aufgenommen von Jurka Lucek
Eingeschlagene Scheibe bei einem Chalet auf der Saalhöhe
Hagelschäden, aufgenommen von Jurka Lucek
Gartenrestaurant nach dem Gewittersturm, aufgenommen von Jurka Lucek

Auf die Sommerhitze folgten Gewitter

Leserfoto

Die Statistiken sind eindrücklich: Teilweise ging in der az-Region in nur einer Nacht mehr ein Drittel der Durchschnittsregenmenge für den Juli nieder. Die Gewitterzelle, welche die Region kurz nach Mitternacht mit hoher Geschwindigkeit durchquerte, war besonders ergiebig. Innerhalb zehn Minuten fielen beispielsweise in Wynau fast 23 Liter pro Quadratmeter. Im ganzen Juli erwartet man im Jahresdurchschnitt ungefähr 107 Liter.

Die Gewitter sind vorbei

Die Wetterkonstellation hätte für heftige Gewitter nicht besser sein können. Mit dem gestrigen Hitzetag und der aus Frankreich eintreffenden Kaltfront waren die «Zutaten» optimal. Heute liegt die Temperatur massiv tiefer. «Heute sind maximal noch 23 bis 25 Grad möglich», sagt Adrina Müller von Meteonews auf Anfrage. Es könne nach dem Mittag vereinzelt Auflockerungen geben.

Mit den tieferen Temperaturen sinkt auch das Gewitterrisiko. «Es sind auch heute Nachmittag noch Gewitter möglich. Diese haben jedoch nicht mehr dasselbe Potential wie gestern. Was jetzt aber kommt, sind grosse Regenmengen mit der Kaltfront», sagt Müller.

Es werden laut Meteonews noch einmal 20-80 Liter pro Quadratmeter in den nächsten Tagen erwartet. «Genaue Regenmengen sind schwierig vorherzusagen, da es sich um kurze, schauerartige Niederschläge handeln wird», so Müller. Ab heute Abend geht es somit wieder los. (san)

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