Achse

Die Routenwahl ist massgebend

Routenwahl ist massgebend

Routenwahl ist massgebend

Die Achse Frick–Aarau erfährt durch Staffeleggzubringer eine Aufwertung. Das Verkehrsaufkommen soll sich nicht übermässig erhöhen.

In den kommunalen Gesamtplänen Verkehr (KGV) der Gemeinden Ueken, Herznach und Densbüren, deren Entwürfe nun vorliegen, wird festgehalten: «Der internationale oder überregionale Transitverkehr wird, sofern kein Ziel im Raum Aarau vorhanden ist, den höheren Komfort, die kürzere Strecke, die höhere Fahrgeschwindigkeit und die geringere Störungsanfälligkeit der Verbindung über die A2 (Belchen) nicht aufgeben und daher nicht die Staffeleggroute wählen. Der Verkehr wird also nicht in erster Linie durch das Strassennetz bestimmt, sondern durch die Lage der Staffeleggstrasse zwischen Verkehrserzeugungsgebieten.»

Mehrverkehr durch Logistik?

Weiter heisst es: «Entsprechend wird sich das Verkehrsaufkommen auf der Staffeleggstrasse mit Eröffnung des Staffeleggzubringers nicht übermässig erhöhen. Hingegen könnte ein Ausbau der Logistikeinrichtungen, wie etwa Zollfreilager, Lagerhäuser Aarau, Industrie Hunzenschwil und so weiter, Mehrverkehr verursachen.»

Personenwagen-Durchgangsverkehr wird hauptsächlich durch die Regionen Aarau und Fricktal gebildet. Da die LSVA für Personenwagen nicht gilt, ist für diese Verkehrsart der Zeitfaktor bestimmend. Zudem spielen psychologische Faktoren eine Rolle. Etwa das Gefühl, einen Umweg zu fahren. «Betrachtet man die Route vom Autobahnanschluss Frick nach Aarau, so ist die Staffelegg nur für den engsten Bereich um Aarau (die Stadt selber) die schnellste Variante. Alle anderen Gebiete wären über das Birrfeld via Autobahn (A3) schneller zu erreichen, jedoch mit einem beträchtlichen Umweg», wird in den KGV erläutert.

Durch den Staffeleggzubringer wird die Verbindung in die Region Aarau schneller, aber nicht sehr viel kürzer. Deshalb dürfte sich die Zunahme stärker beim Personenwagenverkehr entwickeln, da dieser zeitsensibler ist als der Schwerverkehr. Eventuell werden durch den Staffeleggzubringer neue Arbeitsplatzgebiete für den Personenwagenverkehr erschlossen, was laut KGV der Staffeleggtalgemeinden zu Mehrverkehr führen könnte. «Der Staffeleggzubringer wird nur wenig Verkehr, welcher heute andere Routen benützt, auf die Staffeleggroute ziehen. Durch den Bau der neuen Staffeleggstrasse erfährt die Achse Frick–Aarau (Kantonsstrasse107) gemäss KGV eine Aufwertung. (chr)

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