Fusion
Die Pfeffiker wollen Luzerner bleiben

Der Aargau wollte nicht, nun nimmt Pfeffikon mit Beromünster vorlieb. Und Beromünster reicht die Hand zur Gemeindefusion.

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Ortsschild Pfeffikon

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pfeffikon.ch

Eine Anfrage des Pfeffiker Gemeinderates im Hinblick auf einen Anschluss sei vom Gemeinderat Beromünster positiv beantwortet worden, schreibt der Gemeinderat Pfeffikon in einer Medienmitteilung. Nach Gesprächen mit den Nachbargemeinden Reinach, Menziken, Rickenbach und Beromünster wurde eine objektive Beurteilung der Situation vorgenommen. Die Wahl fiel auf Beromünster.

Kanton Luzern stösst an

Ende Februar wurde den vier Michelsämter Gemeinden Neudorf, Beromünster, Rickenbach und Pfeffikon vom Luzerner Regierungsrat die nicht ganz neue Vision einer Grossgemeinde im Michelsamt vorgestellt. Neudorf, Beromünster und Pfeffikon stehen dem Ganzen positiv gegenüber, Rickenbach will zuerst die Bevölkerung fragen.

Der Pfeffiker Gemeinderat ist überzeugt, dass es sinnvoll ist, eine Dreierfusion zu prüfen. Konkrete Aussagen über Vor- und Nachteile, Nutzen und Potenzial liessen sich aber erst nach erfolgten Fusionsabklärungen machen. «Entscheidend werden die zu erwartenden Fusionsbeiträge des Kantons sein», schreibt der Pfeffiker Gemeinderat abschliessend in seiner Mitteilung.

Kein Kantonswechsel

Vor sechs Jahren lief die Diskussion noch in eine andere Richtung. Damals war Pfeffikon Bestandteil der Machbarkeitsstudie für eine Fusion der Oberwynentaler Gemeinden Burg, Menziken, Pfeffikon und Reinach.

Zur Krux für Pfeffiker hatte sich dabei jedoch bald einmal die Frage mit dem Kantonswechsel entwickelt. Als sich 2007 zeigte, dass sich eine Fusion finanziell nicht lohnt, haben die Gemeinden das damalige Projekt «Metenand» sistiert. Pfeffikon schaute wieder Richtung Luzern. (be/az)