Coronakrise

Die ÖV-Branche prüft Entschädigung für Abonnemente – kein Geld für Halbtax

ÖV-Kunden sollen für nicht genutzte Abonnemente entschädigt werden.

ÖV-Kunden sollen für nicht genutzte Abonnemente entschädigt werden.

Wer ein ÖV-Abo hat, es aber wegen der Krise nicht nutzen kann, soll eine Entschädigung erhalten. Der Gang zum Schalter oder der Anruf beim Call Center seien nicht nötig, meldet die Branche. Kein Geld soll es für das Halbtax geben.

(wap) Auf vielen Strecken des öffentlichen Verkehrs herrscht derzeit nur noch rudimentärer Betrieb, die Bevölkerung ist ausserdem gehalten, Bahn, Bus und Tram nicht unnötig zu benutzen. Die Call Center der ÖV-Betriebe sind deshalb am Anschlag: Viele Kunden wollen eine Rückerstattung für ihre Abonnemente.

Nun geben die ÖV-Betriebe Gegensteuer. Es werde an einer Lösung gearbeitet, teilte die Alliance SwissPass am Freitag mit. Diese soll schweizweit einheitlich sein und den Bedürfnissen der Kunden, der Betriebe und der zuständigen Behörden Rechnung tragen. Es werde nicht notwendig sein, die Jahresabos abzugeben, um eine Entschädigung zu erhalten.

Ausgenommen von der Lösung wird das Halbtax-Abonnement: Dieses sei in der Regel ohnehin nach wenigen Fahrten amortisiert, heisst es weiter.

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