Fenster Sanierung
Die neuen Fenster gibt es erst in vier Jahren

Weil die Lärmbelastung bei einigen Häusern an der Kantonsstrasse (Staffeleggstrasse) in Herznach zu hoch ist, wurden Sanierungsmassnahmen (Fenstersanierungen) in Aussicht gestellt. Die Ausführung verzögert sich bis ins Jahr 2013.

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Aargauer Zeitung

Wegen der restriktiven Bundesfinanzierung - Halbierung der Beiträge und Überbuchung des Mehrjahresbudgets 2004 bis 2007 - ist Herznach erst im Jahr 2012 an der Reihe mit dem Projekt und 2013 mit der Ausführung der Lärmsanierung.

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (Abteilung Tiefbau) informierte den Gemeinderat Herznach mit einem Schreiben bereits im April über die Verzögerungen bei der Lärmsanierung entlang der Kantonsstrasse (Fenstersanierungen infolge zu hoher Lärmbelastung durch den Strassenverkehr).

Geld von Bund, Kanton, Gemeinden

Ursprünglich sollten die Lärm-sanierungen innert fünf Jahren seit Projektstart (2004) abgeschlossen sein, das heisst also in diesem Jahr. Die Sanierungen werden durch Bund, Kanton und Gemeinden finanziert. Das kantonale Tiefbauamt hat die Federführung inne und ist auch für die Projektierung der Massnahmen zuständig.

Gestützt auf den Lärmkataster von 1992 werden vom Kanton die beitragsberechtigten Gebäude in Herznach, welche die Immissionsgrenzwerte überschreiten, festgelegt. Wie das kantonale Tiefbauamt nun mitteilte, ist Herznach erst 2012 (Projekt) beziehungsweise 2013 (Bau) an der Reihe.
Begründet wird die Verzögerung mit der restriktiven Bundesfinanzierung. Der Bund hat nämlich die Beiträge halbiert, weil das Mehrjahresbudget 2004 bis 2007 überbucht war.

Somit wurde das Bruttovolumen des Kantons gekürzt und die Projekte für insgesamt 120 Gemeinden wurden verschoben. Total 56 Gemeinden sind von einem Baubeginn zwischen 2012 und 2016 betroffen. Die Eingabe des Kantons zur Freigabe von Fördergeldern hat leider auch nicht gefruchtet, bedauert der Gemeinderat Herznach. (pd/chr)