Weniger Glamour

Die neue Miss Schweiz braucht noch mehr Herz

Noch weniger Glamour, noch mehr Wohltätigkeit: Lauriane Sallins Nachfolgerin soll eine Miss mit noch mehr Herz werden. (Archivbild)

Noch weniger Glamour, noch mehr Wohltätigkeit: Lauriane Sallins Nachfolgerin soll eine Miss mit noch mehr Herz werden. (Archivbild)

Noch mehr Engagement, noch weniger Glamour: Die Miss-Schweiz-Organisatoren wollen den Schönheitswettbewerb noch stärker in der karitativen Ecke verankern - und möglicherweise sogar die TV-Ausstrahlung der Wahlnacht kippen.

Mehr Substanz und Herz statt Glamour und Cüpli, sagt sich Miss-Schweiz-Macher Guido Fluri. Der Zuger Unternehmer und Millionär rettete vor vier Jahren die Miss-Schweiz-Wahl und verpasste ihr ein neues Outfit; "Krone mit Herz" lautet sein Motto.

Wie die "Schweiz am Sonntag" nun berichtete, sollen die Veränderungen anhalten: "Wir distanzieren uns einen weiteren grossen Schritt von den anderen Castingformaten", liess sich Nik Schwab, Sprecher der Miss Schweiz AG, in der Zeitung zitieren.

Wie die Sonntagszeitung weiss, soll gemäss Fluris Ansinnen sogar die Live-Ausstrahlung im Fernsehen - im vergangenen Jahr auf Sat.1 Schweiz - auf der Kippe stehen. Explizit bestätigen will Sprecher Schwab dies jedoch nicht. Die Ausgaben für die Live-Wahlnacht betragen laut "Schweiz am Sonntag" 800'000 Franken - das Geld wolle Fluri sinnvoller investieren.

Auch wenn sich die Nachfolgerin von Lauriane Sallin noch mehr für unterprivilegierte Menschen einsetzen soll: Schön muss sie trotzdem sein. "Die Kriterien, um sich anzumelden, bleiben äusserlicher Natur", so Schwab.

Lauriane Sallin ist die neue Miss Schweiz

Das sagte Lauriane Sallin nach ihrer Wahl

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1