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Die Migrationsbewegung tut unserer Wirtschaft gut

Ausländerausweis

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Die Migrationsbewegungen werden stark mit Ängsten verbunden, beispielsweise mit der Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Von denjenigen, welche einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Schweizer Wirtschaft leisten, hören wir jedoch nur wenig.

Früher wurden vor allem unqualifizierte Migrantinnen und Migranten im Baugewerbe, der Gastronomie oder der Landwirtschaft benötigt. In den letzten Jahren bestimmt die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften die Zuwanderungspolitik.

Nichtsdestotrotz werden Migrationsbewegungen immer noch sehr stark mit Ängsten verbunden. Man bangt um den eigenen Arbeitsplatz, fürchtet die Ausbeutung der Sozialwerke oder sorgt sich um die Zunahme der Kriminalität.

Auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen

Man hört nur wenig von der Migrationsbevölkerung, welche einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Schweizer Wirtschaft leisten. Serge Gaillard, Leiter der Direktion für Arbeit im SECO, veranschaulicht die Situation im Interview in der Migrationszeitung «MIX»: «Unsere Industrie zum Beispiel hätte in den letzten Jahren nie so stark wachsen können, wenn nicht Ingenieure und Techniker in grosser Zahl in die Schweiz eingewandert wären. Gleichzeitig wurden in der Industrie sehr viele Ausbildungsplätze für Jugendliche geschaffen. Und die enge Zusammenarbeit zwischen einer starken Industrie und unseren Hochschulen verbessert die Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit.»

Die aktuelle Ausgabe der Migrationszeitung «MIX» stellt den Mehrwert und den Innovationscharakter von Migrationsbewegungen ins Zentrum. Und porträtiert vier Menschen, welche sich von Arbeitnehmenden zu Arbeitgebenden entwickelt haben. (skh)

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