Jugendgewalt

Die meisten Zürcher Oberstufenschüler fühlen sich sicher

Jugendliche fühlen sich sicher (Archiv)

Jugendliche fühlen sich sicher (Archiv)

Die allermeisten Oberstufenschülerinnen und -schüler in der Stadt Zürich fühlen sich sicher. Wenn aber Gewalt vorkommt, dann am häufigsten auf dem Pausenplatz. Dies ergab eine Umfrage.

Von den 200 befragten Oberstufenschülerinnen und -schülern fühlen sich rund 95 Prozent in ihrer Schule "sicher oder eher sicher". mehr als die Hälfte der Befragten gab an, "selten bis wenig" mit Gewalt konfrontiert zu sein.

98 Prozent der Schülerinnen und Schüler wissen, an wen sie sich gegebenenfalls wenden können, und mehr als 70 Prozent tun dies auch. Die Schülerbefragung soll künftig jedes Jahr durchgeführt werden.

Nach aufsehenerregenden Fällen wie dem "Vergewaltigungsfall Seebach" oder der "Horrorklasse" hat das Zürcher Schul- und Sportdepartement das Massnahmenpaket "RADAR" lanciert. Es umfasst unter anderem den Aufbau einer departementsinternen Krisenorganisation, Weiterbildungen für Lehrkräfte, Elternabende zum Thema Gewalt und einheitliche Regeln auf Schulhausplätzen.

Die meisten der damals beschlossenen Massnahmen seien mittlerweile umgesetzt, sagte Stadtrat Gerold Lauber (CVP), Vorsteher des Schul- und Sportdepartementes, vor den Medien. Ebenfalls im Rahmen von RADAR erstellte das Marktforschungsinstitut Demoscope im Auftrag der Fachstelle für Gewaltprävention den nun vorgestellten Bericht.

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