Regierungsrat Alex Hürzeler nach 100 Tagen im Amt
«Die Kleeblatt-Akte kann geschlossen werden»

Regierungsrat Alex Hürzeler, Vorsteher des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS), informierte anlässlich eines Mediengesprächs über seine ersten 100 Tage im Amt. Nach der verlorenen Abstimmung zum Bildungskleeblatt will er Ruhe in die Volksschule bringen und ihre Weiterentwicklung schrittweise angehen.

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Alex Hürzeler zieht laut Generalsekretariat des Departements Bildung, Kultur und Sport eine positive Bilanz zu seinen ersten hundert Tagen als amtierender Regierungsrat. Er habe die Zeit genutzt, um erste wichtige Entscheide zu fällen. Unter anderem hat er auf Antrag des BKS entschieden, die Promotionsverordnung ein Jahr später einzuführen und gleichzeitig deren Beurteilungsinstrumente zu vereinfachen.

Weiterentwicklung der Schule Aargau

Nach der Abstimmung zu den Bildungskleeblättern hat das BKS die Auswirkungen der Ablehnung auf den Schulalltag analysiert. Aufgrund der Ablehnung der veränderten Schulstufendauer hat Alex Hürzeler die geplante Einführung des Französischunterrichts an der fünften Primarklasse auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Um zu verhindern, dass beim Englischunterricht eine Lücke in der ersten Oberstufe entsteht, wird das BKS dem Regierungsrat beantragen, Englisch auf das Schuljahr 2011/12 in die Stundentafeln der sechsten Klassen aufzunehmen.

Regierungsrat Alex Hürzeler hielt am Mediengespräch fest: «Die Nachbearbeitung des Abstimmungsresultates ist somit beendet und die Kleeblatt-Akte kann geschlossen werden. Wir richten unseren Blick nun nach vorne und arbeiten konstruktive und mehrheitsfähige Schritte aus, um die Aargauer Volksschule weiterzuentwickeln.» Konkrete Vorschläge und Entscheide werden auf Herbst 2009 in Aussicht gestellt.

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