Gemeindeversammlung
«Die Gemeinde steht gut da»

Einiges zu erläutern, gab an der «Parteiinfo» im Vorfeld der Gemeindeversammlung vom 5. Juni die Erneuerung des Oberflächenbelags rund um den Löwenplatz und die damit verbundene Sanierung der Wasserleitungen.

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Aargauer Zeitung

Markus Christen

Vor seiner letzten Gemeindeversammlung konnte der abtretende Gemeindeammann Hans Schärer zuerst einmal eine in grossen Teilen positive Bilanz ziehen. Die Gemeinde stehe sehr gut da und die Weichen seien in eine erfolgsversprechende Richtung gestellt, sagte Schärer im Säli des Hotels Löwen vor den Vertretern der Ortsparteien.

Gewisse Sorgen bereitet dem Gemeinderat die anhaltende Schuldenlast der Wasserversorgung. Trotz einem Überschuss von rund 265 000 Franken kann diese seit einigen Jahren nicht markant abgebaut werden. Ansonsten präsentiert sich die Erfolgsrechnung von Beinwil am See in durchwegs positivem Licht. Die meisten Rechnungsposten weisen einen höheren Ertrag oder geringeren Aufwand aus, als zu Beginn der Rechnungsperiode budgetiert wurde, die Einkommens- und Vermögenssteuererträge haben im Vergleich zum Vorjahr um eine knappe Million Franken zugenommen.

Ein Anliegen, das die Geduld des Ammanns in der Vergangenheit öfters strapaziert hat, ist die Erneuerung des Oberflächenbelags rund um den im Sommer zu realisierenden Kreisel beim Löwenplatz. Der Kanton bindet seine finanzielle Unterstützung an die Zusicherung, dass die Werkleitungen unter den Zufahrtsstrassen zum Kreisel erneuert werden. Die Wasserleitungen, die teilweise schon bis zu neunzig Jahre in Betrieb sind, würden bei einem Rohrbruch den Strassenbelägen schwerwiegende Schäden zufügen. Schärer hat Verständnis für das Begehren des Kantons und bat die Parteivertreter inständig, den Kreditantrag zu unterstützen, da die Sanierung des Strassenbelags für die Verbesserung der Verkehrssituation äusserst wichtig ist.

Keine gratis Grünabfuhr

Eine Abfuhr erteilte Schärer dem Begehren, die Gebühren für die Grünabfuhr trotz Überschuss zu senken oder, wie in anderen Gemeinden üblich, ganz aus der Gemeindekasse zu bezahlen. Lieber wolle man das Geld für eine neue Dosenpresse aufwänden. Zudem würde auf eine Gebührensenkung wohl bald wieder eine Erhöhung folgen, die dann umso schwerer durchzusetzen sei.

Wütend hat den Gemeindeammann ein Querulant gemacht, der schon zum zweiten Mal das Schloss bei der Barriere Ringstrasse aufgebrochen hat. Ein solches Verhalten werde mit Schärfe geahndet und die Barriere missachtende Fahrzeuge würden ohne Ausnahme verzeigt.

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