Flumenthal
Die Flumenthaler stimmten allen Anträgen deutlich zu

Die Jahresrechnung 2008 brachte in Flumenthal einen unerwarteten Geldsegen von 192 000 Franken. Das Geld wird grösstenteils dem Eigenkapital zugewiesen.

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Geld

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Keystone

Gundi Klemm

Bei einem Ertrag von 4,6 Mio. blieb vom Jahreshaushalt 2008 ein in der Höhe unerwarteter Überschuss von 192 000 Franken, der neben Abschreibungen von 38 000 Franken mit rund 154 000 Franken dem Eigenkapital von aktuell 1,2 Mio. zugewiesen wurde. Finanzverwalter Ulrich Dalhäuser machte transparent, wie sich die Gemeindeausgaben, die zu 92 Prozent «gebunden» - also gesetzlich vorgegeben sind, zusammensetzen. 40 Prozent fliessen in die Bildung, 22 in den Sozialbereich, 19 in Abschreibungen und Zinsen, und mit 11 Prozent ist neben weiteren kleineren Aufgaben die Verwaltung dabei.

Gute Budgetdisziplin

Der grösste Teil der Einnahmen stammt in Flumenthal aus den Steuern, die um 100 000 Franken höher als budgetiert ausfielen. Einen ordentlichen Buchgewinn im Betrag von 203 000 Franken erbrachte der Landverkauf Scharlen. Statt der vorgesehenen 981 000 Franken fanden Nettoinvestitionen im Betrag von 695 000 Franken statt. Dank Budgetdisziplin blieben auch die Kreditüberschreitungen gering. Gut unterwegs sind ebenso die Spezialfinanzierungen Ab-/Wasser und Abfall. «Unser Haushalt ist noch im Lot», freute sich Gemeindepräsident Robert Klaus.

Die 31-köpfige Versammlung billigte Abrechnungen und Schlussbericht Ausbau Kreisschule Unterleberberg, für die der Gemeindeanteil von 720 000 Franken ausreicht. Um 33 000 Franken günstiger fielen die Verkehrsberuhigungsmassnahmen an Höflisgasse/Werkstrasse aus. An den Kosten von 62 000 Franken hat sich die Kieswerk Wyss AG mit 60 000 Franken beteiligt. Unterschritten wurde der Kredit für die Sanierung Westfassade Schulhaus, die 98 500 Franken kostete. Aufgenommen wurde ein Zusatzkredit von 52 000 Franken für die Erneuerung von Decken und Elektrik im Schulhaus. Die neue EDV-Ausrüstung, mit der die Verwaltung bedarfsgerecht ausgerüstet ist, beanspruchte wie budgetiert 36 000 Franken.

Regionalisierung geht voran

Zügig passierten die Statuten für den künftigen Zweckverband Schule Unterleberberg. Mit der Genehmigung des öffentlich-rechtlichen Vertrags «Vormundschafts-und Sozialhilfekreis Mittlerer und Unterer Leberberg», kann Flumenthal die eigene Vormundschaftskommission auflösen. Einhellige Zustimmung fand die Gemeindeinitiative, die den staatlichen Anteil an den gesamten Lehrkräfte-Besoldungen anheben will. Die Grundgebühr im Abfall wird pro erwachsene Person von 40 auf 75 Franken angehoben.