Dies zeigt gemäss der "NZZ am Sonntag" eine Statistik, in welcher die Eidgenössische Finanzverwaltung die finanziellen Transfers zwischen Bund und Kantonen aufgeschlüsselt hat. Demnach erhielt der Kanton im Jahr 2011 Bundesbeiträge in der Höhe von 3183 Franken pro Kopf seiner Bevölkerung, wobei in diese Rechnung nur jene Subventionen einfliessen, die sich direkt einem Kanton zuordnen lassen.

Das Bündnerland liegt damit weit vor den nächsten Bezügern, Uri mit 2659 Franken und Jura mit 2562 Franken pro Kopf. Am Ende der Liste steht laut der "NZZ am Sonntag" der Kanton Aargau, dessen Bewohner sich rühmen dürfen, die günstigsten Schweizer zu sein. Auf sie entfallen im Durchschnitt Subventionen von 817 Franken pro Jahr. Unter der Schwelle von 1000 Franken liegen auch das Baselbiet, Zug, Zürich und Solothurn. Die Berner, im Streit um den nationalen Finanzausgleich vielfach als grösste Profiteure freundeidgenössischer Solidarität kritisiert, müssen sich bezüglich der Verteilung von Bundesbeiträgen nicht speziell rechtfertigen. Sie liegen, gemessen an den Pro-Kopf-Einnahmen, auf Rang 8.