Die BDP politisiert ab sofort im Bundeshaus als Fraktion

Die drei neuen im Nationalrat

Die drei neuen im Nationalrat

Ab sofort politisiert die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) im Bundeshaus als Fraktion. Als fünfter BDP-Nationalrat hat der Glarner Martin Landolt zusammen mit Max Chopard-Acklin (SP/AG) und Ulrich Schlüer (SVP/ZH) den Eid geleistet.

Nach seinem Sieg in der Ersatzwahl vom 8. Februar vertritt Martin Landolt an Stelle des zurückgetretenen Sozialdemokraten Werner Marti den Kanton Glarus im Nationalrat. Mit dem 40-jährigen Betriebsökonomen aus Näfels hat die BDP Fraktionsstärke erreicht, was ihr Kommissionssitze, mehr Redezeit und Bundesbeiträge verschafft.

Der Aargauer Sozialdemokrat Max Chopard-Acklin rückte für den zum Regierungsrat gewählten Parteikollegen Urs Hofmann in die grosse Kammer nach. Der 43-jährige Grossrat aus Nussbaumen ist gelernter Maschinenschlosser und Sekretär der Gewerkschaft Unia. Von 1969 bis 1987 sass bereits sein Vater Max Chopard im Nationalrat.

Zum zweiten Mal Nationalrat wurde der Zürcher SVP-Vertreter Ulrich Schlüer. Der 65-jährige Redaktor und Verleger der "Schweizerzeit" war im Herbst 2007 nach zwölf Jahren nicht wiedergewählt worden. Nach der Wahl von Ueli Maurer zum Bundesrat kommt er nun als erster Ersatzmann seiner Liste doch noch zum Zug.

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