Im dritten Quartal 2013 wurden insgesamt 4861 Asylgesuche gestellt. Das entspricht einer Abnahme um 8% (-405 Gesuche) im Vergleich zum Vorquartal. Noch deutlicher sind die Zahlen mit einem Blick auf die gleiche Zeitperiode im Vorjahr: Die Asylgesuche haben um 38% abegnommen (damals 7830 Gesuche).

Ein weiterer Vergleich zeigt: Von Januar bis September 2013 gingen die eingerechten Gesuche ebenfalls deutlich zurück: Die Reduktion von 22 260 auf 15 886 Gesuchen bedeuten ein minus von 29 Prozent. Mit den 4861 Asylgesuchen wurde der tiefste Wert seit dem ersten Quartal 2011 (4371 Gesuche) festgestellt.

Weniger Gesuche von Eritrer und Nigerianer

Die wichtigsten Herkunftsländer von Asylsuchenden im dritten Quartal 2013 waren Eritrea (764 Gesuche), Syrien (355 Gesuche) und Nigeria (296 Gesuche). Im Vergleich zur gleichen Vorjahresperiode sind die Gesuchszahlen von Personen aus Eritrea und Nigeria rückläufig.

5699 Gesuche wurden zwischen Juli 2013 und September 2013 in erster Instanz erledigt, das sind 854 (-13%) weniger als im Vorquartal. Im dritten Quartal 2013 sind 3083 Personen aus der Schweiz ausgereist oder konnten rückgeführt werden, das sind 374 (-11%) weniger als im Vorquartal. Rund tausend davon wurden im Rahmen des Dublin-Verfahrens an den zuständigen Staat überstellt.