Wintereinbruch
Der Winter kommt – das Mittelland versinkt im Schnee

So viel Schnee wie heute gabs schon lange nicht mehr. Im Flachland könnte es bis Sonntag stellenweise bis zu 20 Zentimeter geben. Dennoch sieht es im Moment nicht nach weissen Weihnachten aus.

Marc Fischer
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Das Mittelland versinkt im Schnee
40 Bilder
Winterlandschaft in Wohlenschwil
Weisse Pracht in Aarau
Weisse Pracht in Aarau
Weisse Pracht in Aarau
Schnee im Fricktal.
Kathedrale St. Ursen in Solothurn sieht aus wie verzuckert.
Auch die Stadt Solohurn liegt unter einer weissen Decke.
Schneemann vor einem Büro in Frick
Baden in Schnee
Am Martinsberg in Baden.
Winterlandschaft in Wohlenschwil
Im Aargauer Kunsthaus.
Ganz Dietikon ist mit einer Schneeschicht bedeckt
Auf den Strassen sind Schneeräumfahrzeuge unterwegs, um die Strassen möglichst schnell sicher und befahrbar zu machen
Amthausplatz Solothurn.
Verkehrschaos in Solothurn.
Schneeräumen in Solothurn.
Schnee auf der Staffelegg.
Verschneite Parkuhr beim Bahnhof Baden
Schneegestöber in Wohlen
Ein Mitarbeitter des Werkhofs streut Salz auf die Solothurner Trottoirs.
Winterlandschaft in Wohlenschwil
Der Schneefall hat im ganzen Kanton zu rund fünfzig Verkehrsunfällen und vielerorts zu Verkehrsbehinderungen geführt
Schneeräumen in Solothurn
Auf Solothurns Strassen kam man kaum noch vorwärts.
Winterstimmung iin Solothurns Klosterlandschaft
Verschneite Autos an der Stadtturmstrasse
Schnee in Aarau
Schneegestöber vor dem AZ-Büro in Wohlen.
Pferde
Vorder Wegfahrt muss der Lenker Schnee räumen
Verschneiter Strauch beim Bahnhof Baden
Spuren im Schnee
Ausblick aus dem Redaktinsbüro der Solothurner Zeitung in Richtung Bahnhof.
Schneefall in Solothurn.
Mit kleinen Pflügen werden die Trottoirs geräumt
Die Rutschgefahr nimmt zu
Die Eiben beim Biergarten sehen wie Weihnachtsbäume aus
Die Schneemaden wachsen zusehends

Das Mittelland versinkt im Schnee

Erich Schuster

Es schneit kräftig über der Region Nordwestschweiz. «Es hat uns eine Störung erreicht, die noch bis Samstag für Schneefall sorgen wird», sagt Reto Vögeli, Meteorologe von Meteonews, gegenüber der «Nordwestschweiz». Am Freitagmittag habe es von Basel bis Zürich praktisch überall geschneit. «Es ist überall weiss geworden», so Vögeli.

Am wenigsten Schnee sei am Rhein entlang gefallen. Grün geblieben sei eigentlich nur das Tessin. «Auch am Nachmittag und in der Nacht auf Samstag wird es weiter schneien», so Vögeli.

5 bis 20 cm Neuschnee

Der Meteorologe rechnet damit, dass bis Samstag Abend im Flachland 5 bis 20 Zentimeter Neuschnee fallen werden. «Am Bodensee und in Genf gibt es 5, an exponierten Lagen, die leicht erhöht sind, könnte es bis zu 20 Zentimeter geben», so Vögeli. Die Temperaturen bleiben unter oder knapp über dem Gefrierpunkt.

In den Bergen gibt es bis 40 Zentimeter Neuschnee. Vor allem am Alpennordhang, im Unterwallis und der Zentralschweiz. Örtlich könnte es in den nächsten zwei Tagen sogar bis 50 Zentimeter geben.

Pulver gut

Ideale Bedingungen für Wintersportbegeisterte. «Es hat überall genug Schnee zum Skifahren», so Vögeli. Am Sonntagvormittag ist es teilweise sonnig. Am Nachmittag gibt es dann aber auch am Sonntag wieder dichtere Wolken.

Prekär sind dagegen die Strassenzustände: Es ist rutschig. «Bei den aktuellen Minustemperaturen bleibt jede Flocke liegen», sagt der Meteorologe. Sprich: Man muss sich mehr Zeit nehmen.

Kalt bis Mitte nächster Woche

Die Modelle von Meteonews signalisieren, dass es bis kommenden Donnerstag kalt bleibt. «In der Nacht könnten die Temperaturen im Flachland bis auf minus zehn Grad fallen. Tagsüber bewegt sich das Thermometer leicht unter oder leicht über dem Gefrierpunkt», so Vögeli. Besonders frostig wirds am Sonntag mit Tageshöchstwerten bei minus drei Grad.

Ab kommendem Donnerstag könnte es dann wieder milder werden und bis Weihnachten könnte gar der Schnee wieder weg sein. «Je nach Wind liegen ab Donnerstag Temperaturen von 5 bis 10 Grad drin», so Vögeli. Mit anderen Worten: Der Schnee von heute wird bis an Weihnachten kaum überleben.

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