Wie die „Schweiz am Sonntag“ schreibt, gab es vor einem Jahrzehnt in der Schweiz rund 3000 Frauen, die über 40 Jahre alt waren und ein Kind zur Welt brachten.

In der Statistik 2014 sind bereits 5344 Ü40-Mütter aufgeführt. Bei den über 45-Jährigen gab es letztes Jahr 404 Geburten.

Vor zehn Jahren war diese Zahl viermal kleiner. Das Durchschnittsalter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes steigt in der Schweiz immer weiter nach oben auf 30.7 Jahre im 2014. Das ist europaweit einer der höchsten Werte. Nur Italienerinnen werden noch später Mutter, als Schweizerinnen.

Die längere Ausbildung, der späte Eintritt ins Berufsleben oder ein Sinneswandel werden in Industrieländern als Gründe für diese Entwicklung genannt. Weil die Zeugungsfähigkeit im  Alter abnimmt wird mit dem wachsenden Alter der Eltern auch die künstliche Befruchtung immer wichtiger.

Rund 6000 Frauen lassen sich pro Jahr künstlich befruchten. Das Durchschnittsalter der behandelten Frauen ist mit 36.2 Jahren deutlich höher, als dasjenige der Mütter mit Neugeborenen, die auf natürlichem Weg entstanden sind.

Mit einer künstlichen Befruchtung steigt die Wahrscheinlichkeit, Zwillinge zu gebären. Auch Margarita Louis-Dreyfus und Philipp Hildebrand erwarten Zwillinge.