Forstbetrieb Thiersteinberg

Der Forstbetrieb wächst

Stützpunkt des Forstbetriebs im Werkhof von Gipf-Oberfrick

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Stützpunkt des Forstbetriebs im Werkhof von Gipf-Oberfrick

Ab 2010 wird auf eine neue Betriebsführung mit einheitlicher Abrechnung umgestellt. Der Forstbetrieb Thiersteinberg wird dann 1850 Hektaren Wald bewirtschaften und zu einem der grössten Reviere im Kanton.

Walter Christen

Seit 2001 besteht der Forstbetrieb Thiersteinberg. Das Team wird von Förster Stefan Landolt geleitet und betreut die Waldungen der Gemeinden Gipf-Oberfrick, Wittnau und Wegenstetten sowie den Staatswald und den Kirchenwald - insgesamt rund 1225 Hektaren. Ab 2010 kommt der Wald von sechs weiteren Fricktaler Gemeinden hinzu, sodass die zu bewirtschaftende Fläche dann etwa 1850 Hektaren ausmachen wird. Der Kopfbetrieb bleibt in Gipf-Oberfrick mit Stützpunkt im neuen Werkhof der Gemeinde.

Im Zuge der Pensionierung von Othmar Mösch, Förster von Frick, auf Ende vorigen Jahres hat sich die Frage der Neuorganisation der Forstbetriebe im zentralen Fricktal gestellt. Provisorisch für ein Jahr hat der Forstbetrieb Thierstein bereits die Bewirtschaftung der Waldungen von Frick, Eiken, Sisseln, Stein und Münchwilen übernommen. Mit diesen Gemeinden und zusätzlich mit Oeschgen wird momentan ein neuer Vertrag ausgearbeitet, der ein einfaches und effizientes System vorsieht «mit nur noch einer einheitlichen Abrechnung», so Förster Landolt.

Damit verbunden seien klare Vorteile bei der Beförsterung und Bewirtschaftung der Waldungen. Somit schliessen sich diese Gemeinden auf den 1. Januar 2010 zu einem der grössten Forstbetriebe im Kanton zusammen. Der Vertrag über den Zusammenschluss wird den nächsten Ortsbürger-Gemeindeversammlungen unterbreitet.

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