Zusammen haben sie schwere Zeiten durchgestanden, aber auch Erfolge gefeiert: Die Rede ist vom ehemaligen BDP-Präsidenten und Nationalrat Hans Grunder und der abtretenden Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf. 

Mit ihrem Rücktritt stellt sich die Frage nach der Zukunft der BDP. Im TalkTäglich spricht Grunder mit Hugo Bigi zudem über seinen Unmut über die heutige Parteispitze.

Den Talk eröffnet Grunder mit einem Geständnis: «Die BDP muss nun ihre Hausaufgaben machen.» Damit bekennt er klar, dass die Partei mit dem Rücktritt der Bundesrätin Widmer-Schlumpf Stärke verliert. Zudem gesteht er strategische Fehler der Partei ein: «Wir haben uns vor den Wahlen klar gegen einen Schulterschluss mit der CVP entschieden - das war ein Fehler.»

Das Lächeln hat der ehemalige BDP-Parteipräsident und Gründer dennoch nicht verloren: «Auf den Deckel zu bekommen ist eine Chance - wir sind noch da.»

Und zur Zukunft der Partei gibt sich der BDP-Nationalrat optimistisch: «Der Nachwuchs ist da, aber zu wenig sichtbar.» Und liefert im Anschluss auch eine Begründung dafür: «Wir haben ihn zu wenig gepusht.» Dennoch gibt es Hoffnung: In Bern wurde gerade diese Woche ein neuer, junger Politiker an die Parteispitze gewählt.

Zu seiner politischen Verbündeten hat Hans Grunder dann auch noch einige Worte: «Sie ist eine Person mit Ecken und Kanten. Ähnlich wie ein Sportross - die sind auch nicht ganz einfach.»