Der Bund stellt der Betreiberin der Bremgarten-Dietikon-Bahn (BDWM) 408 000 Franken für die Sanierung unsicherer Bahnübergänge zur Verfügung. Er bewilligt einen Nachtragskredit von 1,676 Millionen Franken für die Sanierung der letzten 16 sehr gefährlichen Bahnübergänge der Schweiz.

Darunter befinden sich auch Dietiker Übergänge. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundesrates hervor. Bis 2014 müssen ungesicherte Bahnübergänge gesichert oder aufgehoben werden, so verlangt es die Eisenbahnverordnung.

Der Bund hatte als Sofortmassnahme beschlossen, sich an der Sanierung der 190 gefährlichsten Bahnübergänge zu beteiligen. Darunter versteht er Übergänge mit einer Sichtzeit von weniger als sechs Sekunden. Der Bund sprach dafür einen Kredit von 15 Millionen Franken und rief Ende 2004 eine Task- Force ins Leben, wie es in der Mitteilung heisst.

Dieser Kredit konnte aber nicht vollständig ausgeschöpft werden und verfiel wegen Verzögerungen, die bei 16 Projekten bei der Realisierung auftraten. Für diese 16 Projekte habe der Bundesrat nun einen Nachtragskredit bewilligt. Er entspricht dem nicht verwendeten Betrag des 15-Millionen-Kredites.