Tragische Wendung
Der 79-jährige Schweizer, der zurück ins Puff wollte, und vom Auto überfahren wurde

Nach einem Bordell-Besuch Ende März in Steinen SZ ist ein Rentner auf der Überlandstrasse von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Jetzt zeigen Bilder einer Überwachungskamera: Dem Unfall ging ein unglücklicher Zwischenfall voraus.

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Nach dem Besuch der Kontaktbar in Steinen im Kanton Schwyz wollte der 79-Jährige am 31. März mit dem Bus nach Hause fahren. Doch soweit kam es nicht.

Wie «Tele Züri» nun berichtet, ging diesem Unfall ein unglücklicher Zwischenfall voraus. Der 79-Jährige wartete auf der anderen Strassenseite nämlich bereits auf den Bus, wurde von diesem aber stehengelassen.

Deswegen beschloss er zurück ins Puff zu gehen, wobei es beim erneuten Überqueren der Strasse zum fatalen Zusammenstoss kam. Ein 19-jähriger Opel-Fahrer erfasste den Rentner praktisch ungebremst.

Klar ist: Wenn der Bus den 79-Jährigen mitgenommen hätte, wäre es nicht zum Unfall gekommen. Die Dienstvorschriften bei der Auto AG Schwyz wären eigentlich deutlich: Der Chauffeur muss sicherstellen, dass niemand vergessen geht, der an einer Haltestelle wartet.

Dennoch muss der Bus-Fahrer, der an jenem Abend das Fahrzeug lenkte, nicht mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Patrick Schnellmann, Leiter Produktion der AG Schwyz, sagt gegenüber «Tele Züri», dass sicher keine Absicht des Fahrers dahinter gesteckt habe. Viel eher könnte der Busfahrer aufgrund der Dunkelheit den wartenden Passagier übersehen haben, mutmasst Schnellmann. (cma)

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