Kundgebung

Demonstranten bekunden in Bern Solidarität mit Afrin

Solidaritätsdemo mit Afrin in Bern

Solidaritätsdemo mit Afrin in Bern

Mehrere hundert Demonstrierende sind am Samstagnachmittag durch die Berner Innenstadt gezogen und haben ihre Solidarität mit der umkämpften syrischen Region Afrin bekundet. Die von linksautonomen Kreisen getragenen Demonstration wurde am späten Nachmittag vor dem Bahnhof Bern gestoppt. Gegen 16 Uhr hatten sich die Kundgebungsteilnehmer beim Bahnhof versammelt und waren anschliessend durch die Stadt gezogen.

Mehrere hundert Demonstranten sind am Samstagnachmittag durch die Berner Innenstadt gezogen und haben ihre Solidarität mit der umkämpften syrischen Region Afrin bekundet.

Die von linksautonomen Kreisen getragene, unbewilligte Demonstration wurde am späten Nachmittag vor dem Bahnhof Bern gestoppt. Gegen 16 Uhr hatten sich die Kundgebungsteilnehmer beim Bahnhof versammelt und sind anschliessend durch die Stadt gezogen.

Weil es nach Angaben der Berner Kantonspolizei zu Sachbeschädigungen kam und die Kundgebungsteilnehmenden den Aufforderungen der Polizei nicht Folge leistete, stoppte diese den Kundgebungszug kurz vor dem Bahnhof. Die Polizei führte bei den eingekesselten Demonstranten Personenkontrollen durch, die gegen 19 Uhr noch im Gang waren.

Die Kundgebung richtete sich gegen den "Überfall der Türkei auf Afrin", wie auf einem Flyer der Demonstranten zu lesen war. Die Schweiz habe sich auf die Seite des Kapitals geschlagen und habe ein Interesse in der Türkei weiterhin gut zu verdienen.

Mit Schweizer Geld und Waffen werde Krieg geführt in der Welt, kritisierten die Kundgebungsteilnehmenden. Vor der Demonstration hatten Vermummte auf dem Glasbaldachin über dem Bahnhofplatz grosse Transparente angebracht, um ihre Anliegen zu verdeutlichen.

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