Emmen
Dem Vergewaltigungs-Opfer fehlten nur noch 500 Meter bis nach Hause

Vor zwei Wochen wurde eine junge Frau in Emmen Opfer einer brutalen Vergewaltigung. Sie war schon fast zu Hause, als der Täter sie vom Rad riss.

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Der Vergewaltigungsfall einer jungen Frau in Emmen schockiert noch immer. Die 26-Jährige war mit dem Velo auf dem Heimweg, als sie in einem Waldstück von einem Unbekannten vom Rad gerissen, vergewaltigt und schwer verletzt wurde.

Seit dem Vorfall ist das Opfer vom Hals abwärts gelähmt und wird zurzeit im Paraplegikerzentrum Notwil betreut.

Der Frau, die sich auf dem Heimweg von ihrer Arbeitsstätte befand, war nur noch ca. 500 Meter von ihrer Wohnung entfernt, als die Tat geschah. Sie arbeitete als Fachangestellte Gesundheit bei der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern.

Im Beitrag von «Tele Züri» zeigen sich die Anwohner der Nachbarschaft des Opfers sehr betroffen. «Es ist tragisch, dass jemand, der anderen helfen wollte, derart leiden muss», äussert sich eine Nachbarin.

Die Ermittlungen der Polizei nach dem Täter laufen auf Hochtouren. Wegen ihres Gesundheitszustandes konnte die junge Frau erst kurz befragt werden. (fdu)