Fifa

Das sind die Kandidaten für die Nachfolge von Sepp Blatter

Wird immer weider als Kandidat gehandelt: Michel Platini.

Wird immer weider als Kandidat gehandelt: Michel Platini.

Frühestens im Dezember steht fest, wer der neue Fifa-Präsident ist. Bereits kursieren jedoch diverse Namen.

Der nächste Fifa-Kongress – und somit die erste reguläre Möglichkeit, um den neuen Präsidenten zu wählen – ist für den 12. und 13. Mai 2016 in Mexiko vorgesehen. Bis dahin zu warten mit der Wahl seines Nachfolgers, würde sogar für Blatter eine unnötige Verzögerung bedeuten. Gemäss Domenico Scala, Vorsitzender der Audit- und Compliance-Kommission der Fifa, soll Blatters Nachfolger an einem Sonderkongress des Weltverbands zwischen Dezember 2015 und März 2016 gewählt werden. Ein noch früherer Zeitpunkt sei nicht möglich, denn gemäss Statuten des Weltverbands seien mindestens vier Monate zur Vorbereitung eines Wahlkongresses notwendig.

Bereits wenige Minuten nach der Rücktrittsankündigung Blatters kursierten im Internet die Namen möglicher Nachfolger. Die «Nordwestschweiz» analysiert vier mögliche Kandidaten:

Michel Platini: Der französische Uefa-Präsident gilt als grösster Kritiker Blatters, hat den direkten Wahlkampf gegen ihn aber gescheut. Blatter sagte einst, Platini bringe alles für das Amt des Fifa-Präsidenten mit. Sein Problem: Platinis Ruf ist nicht viel besser als jener von Blatter.
Prinz Ali bin al-Hussein: Der Jordanier verlor am vergangenen Freitag mit 73 zu 133 Stimmen gegen Blatter. Nach Blatters Rücktritt steht Prinz Ali gemäss einem leitenden jordanischen Fussballoffizier aber für Neuwahlen bereit. Zudem würde der Prinz «den Vorsitz auch sofort übernehmen».
David Ginola: Der Franzose plante zu Beginn dieses Jahres, als Fifa-Präsident zu kandidieren, zog sich dann aber zurück. Gestern liess er verkünden, er stehe nun für die Blatter-Nachfolge bereit. Sollte er gewählt werden, würde er als erste Amtshandlung die Vergabe der Weltmeisterschaften an Russland (2018) und Katar (2022) überprüfen.
Scheich Ahmad Al Fahad Al Sabah: Der Mann aus Kuwait gilt als Ziehsohn Blatters und würde die Fifa somit im ähnlichen Stil weiterführen wie sein Vorgänger. (wen)

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