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Das MZB ist gut auf Kurs

Das Medizinischen Zentrum Brugg (MZB) schreibt wieder schwarze Zahlen.

MZB Brugg

Das Medizinischen Zentrum Brugg (MZB) schreibt wieder schwarze Zahlen.

Zufriedene Aktionärinnen und Aktionäre haben sämtliche Anträge genehmigt

Louis Probst

Rot ist nur noch das Blut, das auch im Medizinischen Zentrum Brugg AG (MZB) eine wichtige Rolle spielt. Schwarz dagegen sind die Zahlen, die das MZB fürs dritte volle Betriebsjahr schreibt. Das Ergebnis erlaubte nicht bloss die Abtragung des Verlustvortrages, sondern auch Rückstellungen sowie einen Gewinnvortrag.

«Der Betrieb des Medizinischen Zentrums hat sich in den letzten 3½ Jahren recht erfreulich eingespielt», stellte Otto H. Suhner, der Präsident des Verwaltungsrates des Medizinisches Zentrums Brugg AG (MZB), an der Generalversammlung fest. «Der Verlustvortrag ist weg. Und unsere Institution, die aus einer Schicksalsgemeinschaft entstanden ist, erfreut sich zunehmender, auch überregionaler Beliebtheit.» Diese Beliebtheit kam auch im Aufmarsch zur Generalversammlung zum Ausdruck. Anwesend waren 286 Aktionärinnen und Aktionäre, die zusammen knapp 60 Prozent des sehr breit gestreuten Aktienkapitals vertraten.

«Das ist erfreulich»

In seinem Jahresbericht, in dem er auch auf das gesundheitspolitische Umfeld einging, betonte Otto H. Suhner: «Nicht wegen, sondern trotz dem staatlichen Interventionismus hat ein beherztes, hoch motiviertes Team von 30 Mitarbeitenden zusammen mit 27 Belegärzten am MZB mit mehr als 3000 Eingriffen im vergangenen Jahr Beachtliches geleistet.»

Diese Leistungen haben sich erfreulicherweise auch in der Jahresrechnung des MZB niedergeschlagen. «Mit einem Betriebsertrag von rund 6 Millionen Franken aus medizinischen Dienstleistungen haben wir ein erstes Zwischenziel erreicht», stellte Otto H. Suhner fest. Unter dem Strich verbleibt im Berichtsjahr 2008 ein Unternehmensgewinn von rund 243 000 Franken. Knapper Kommentar von Otto H. Suhner: «Das ist erfreulich.»

Der Verwaltungsratspräsident verschwieg aber auch nicht, dass der Raumaufwand des MZB - das Lokalitäten und Infrastrukturen des geschlossenen Bezirksspitals Brugg als Mieter nutzt - mit rund 7 Prozent, oder gut 442 000 Franken doppelt so hoch liegt als bei den Aargauer Regionalspitälern.

Erfreulich ist auch der Ausblick

Als «sehr erfreulich» bezeichnete Otto H. Suhner die Entwicklung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Immerhin liegt der Betriebsertrag um 18 Prozent über demjenigen des Vorjahres. Und der Cashflow von knapp 33 000 Franken entspricht auch gleich dem Unternehmensgewinn, nachdem das Anlagevermögen bis auf einen Franken abgeschrieben ist.

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