Sexbox
Das erste Mal in der Sexbox

Zuerst herrschte wahrlich tote Hose, aber dann trafen die Freier doch noch ein. Im Zürcher Sozialdepartement ist man mit dem Start des schweizweit ersten Strassenstrichs mit Sexboxen zufrieden. Rund 30 Frauen haben ihre Dienste angeboten.

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Diese seien auch in Anspruch genommen worden, sagte Thomas Meier, Sprecher des Stadtzürcher Sozialdepartements, zur sda weiter. Angaben zur Zahl der Freier sind nicht erhältlich. Die Männer, die für Geschlechtsverkehr mit Prostituierten bezahlen, werden nicht gezählt.

Gemäss Meier kann frühestens in rund drei Monaten etwas Aussagekräftiges zum Betrieb des Strichplatzes gesagt werden. Das Sexgewerbe brauche Diskretion. Deshalb sei es wichtig, dass der Platz etwas aus dem medialen Scheinwerferlicht gerate.

Nach der Eröffnung des Strichplatzes in Zürich-Altstetten ist der Strassenstrich am Zürcher Sihlquai geschlossen worden. Laut Sihlquai-Anwohnern kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen.

Die Stadtpolizei musste keine einzige Verzeigung am Sihlquai aussprechen, wie Polizeisprecher Marco Cortesi auf Anfrage sagte. Lediglich in der nahe gelegenen Langstrasse wurden sieben Prostituierte entdeckt, die ohne entsprechende Bewilligung ihrem Gewerbe nachgingen. Sie wurden laut Cortesi verzeigt.(sda/key/cls)

Eröffnung der Zürcher Sexboxen
5 Bilder
Der Ticketautomat bei den Sexboxen
Nur ein paar Journalisten sind da
Blick in die leeren Sexboxen.

Eröffnung der Zürcher Sexboxen

Keystone

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