«Hitze tötet!» In fetten Lettern prangt diese Warnung aktuell an den Plakatwänden der Deutschschweiz. Die Kampagne ermahnt Hundebesitzer: «Lassen Sie Ihren Hund bei Hitze niemals im Auto».

«Das Hirn dehnt sich aus»

Heiss ist es für einen Hund allerdings schneller als man denkt. Wenn die Sonne ungehindert aufs Auto knallt und der Vierbeiner keine frische Luft bekommt, kann er schon ab 15 Grad und nach 15 Minuten einen Hitzschlag erleiden.

Was dabei medizinisch passiert, erklärt Tierärztin Franziska Hilfiker im Beitrag der Sendung «tierisch» auf Tele M1: «Die Organe versagen, weil sie überhitzen. Zudem dehnt sich das Hirn aus. Weil dieses nur begrenzt Platz hat im Schädel, führt das zu Bewusstseinstörungen und Bewusstlosigkeit.»

Der Grund für die Hitzeempfindlichkeit von Hunden: Sie schwitzen nur an den Pfoten und können Hitze auch nur über die Pfoten oder durch Hecheln abgeben.

Wenn der Hund leidet, ist das strafbar

Wenn der Hund trotzdem mal im Auto warten muss, sollte man Fenster und Kofferraum offen lassen und wenn möglich das Auto abdecken. Zudem braucht das Tier genügend Wasser.

Wer seinen Hund in der prallen Sonne zu lange im Auto lässt, macht sich wegen Tierquälerei strafbar. «Je nach Tatbestand kann das eine Busse oder Gefängnis zur Folge haben», sagt Beat Frei, Initiant der Kampagne «Hitze tötet!».

Immer donnerstags um 18.30 Uhr auf Tele M1

Tierisch auf Tele M1 SMALL - VORLAGE - bitte erst DUPLIZIEREN

Dieses Plakat ist in der ganzen Deutschschweiz zu sehen, um au diese Thematik aufmerksam zu machen.

Hitze tötet

Dieses Plakat ist in der ganzen Deutschschweiz zu sehen, um au diese Thematik aufmerksam zu machen.