CVP-Politiker

Darbellay wurde nach Seitensprung zum vierten Mal Vater

CVP-Präsident Christophe Darbellay (Archiv)

Christophe Darbellay wurde zum vierten Mal Vater - allerdings hat das Ganze einen Haken.

CVP-Präsident Christophe Darbellay (Archiv)

Der ehemalige CVP-Parteichef Christophe Darbellay (45) wurde am Dienstagmorgen zum vierten Mal Vater. Das Kind stammt aber nicht von seiner Ehefrau Florence (43), sondern von einem Seitensprung.

Der Walliser CVP-Politiker Christophe Darbellay setzte sich in seiner Politkarriere für Familien und Kinder ein. Er wurde nicht müde zu betonen, dass unsere Kinder «die Zukunft des Landes sind.»

Darbellay selber heiratete vor acht Jahren die Rechtsanwältin Florence, mit der er drei Kinder bekam. Doch das Familienglück wird nun gestört: Wie der «SonntagsBlick» berichtet, wurde der frühere CVP-Präsident am Dienstagmorgen zum vierten Mal Vater. 

Der Haken: Die Mutter ist nicht Florence - sondern ein Seitensprung von Ende letzten Jahres. Darbellay sagt gegenüber dem «SonntagsBlick»: «Als ich im vergangenen Dezember, bevor ich meine Amtstätigkeit in Bern beendete, eine Nacht mit einer Frau verbrachte, habe ich einen schweren Fehler begangen.»

Darbellay entschuldigt sich bei seiner Familie

Die Frau wurde schwanger. Das Geheimnis behielt der ETH-Agrarwissenschaftler lange für sich. Erst kurz vor der Geburt beichtete er seiner Frau den Seitensprung: «Obschon ich meine Ehefrau zutiefst verletzt und ihr grossen Schmerz bereitet habe, hat sie sich entschieden, diese schwierige Situation an meiner Seite zu meistern.»

Christophe und Florence Darbellay (Archiv)

Christophe und Florence Darbellay (Archiv)

Bei seiner Familie hat sich Darbellay unterdessen entschuldigt: «Ich bereue mein Verhalten zutiefst und ich habe meine Ehefrau und meine Familie um Verzeihung ­gebeten.»

Für das neugeborene Kind will der CVP-Politiker aufkommen. «Noch vor dessen Geburt habe ich das Kind offiziell anerkannt, und ich habe die finanziellen Verpflichtungen geregelt.»

Darbellay gehört seit vielen Jahren zum Spitzenpersonal seiner Partei. Im kommenden Jahr kandidiert er für den Walliser Staatsrat. Darbellay: «Mir ist bewusst, dass ich viele Freunde und Freundinnen, Wählerinnen und Wähler mit meinem Verhalten verletze oder enttäusche. Ich bitte sie um Verzeihung.»

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